kunsttherapie
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studium
berufsbild

AbsolventInnen des akademischen Lehrganges Kunsttherapie unterstützen KlientInnen dabei, im künstlerischen Anwenden verschiedener Medien eine alternative Wirklichkeit zu erleben und dadurch bisher nicht erkannte Ressourcen und Handlungsmöglichkeiten wahrzunehmen. Dabei agieren sie innerhalb ihrer aus Vorqualifizierungen erworbenen gesetzlichen Berufsberechtigungen.

zielsetzung

Wo Sprache versagt oder an ihre Grenzen stößt, birgt die Kunst Ausdrucksmöglichkeiten, durch die Unsagbares sichtbar oder greifbar wird. Gerade in einer Zeit, die scheinbar täglich komplexer wird und deren Flut an Sinneseindrücken viele überfordert, ermöglicht die Kunsttherapie eine "Sinn-reiche" Ergänzung zu klassischen Therapieformen.

perspektiven

Im Lehrgang erweitern die Studierenden ihr Fachwissen aus dem medizinischen, psychologischen, psychotherapeutischen, pädagogischen, kommunikativen Bereich und erhalten einen Einblick in spezifisch kunsttherapeutische Forschungsmethoden, wie Art Based Research. Dabei liegt der Fokus auf einer intermedialen, systemischen und phänomenologischen Herangehensweise, die von einer kunstorientierten Gesprächsführung begleitet wird. 

 

Der Lehrgangsabschluss eröffnet den Studierenden Perspektiven im klinischen und außerklinischen Bereich: in der Psychosomatik, Neurologie, Geriatrie, Onkologie und Palliativbegleitung sowie in der Prävention und Rehabilitation. Weitere Tätigkeitsfelder finden sie in der Lebens- und Sozialberatung, Heil- und Sonderpädagogik und im Bereich der Entwicklungsförderung. Auch eine Selbstständigkeit in freier Praxis, in der gesunde Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung begleiten werden, ist möglich.

studieninhalte

Der Aufbau des Curriculums konzentriert sich neben der Stärkung der sozialkommunikativen und Selbstkompetenzen vor allem auf die Vermittlung und Stärkung der fachlich-methodischen Kompetenzen.


 
In den ersten beiden Semestern erarbeiten sich die Studierenden die Grundlagen der intermedialen Kunsttherapie sowie der Kommunikation und Psychologie. Sie lernen kunstorientierte kommunikative und psychologische Modelle kennen, beschäftigen sich mit therapeutischen Konzepten und erweitern ihre eigene künstlerische Ausdrucksfähigkeit. Der Schwerpunkt des dritten Semesters liegt in der Konzeption von kunsttherapeutischen Angeboten im psychosozialen Bereich (wie bspw. Geriatrie, Suchtberatung und –prävention). Im vierten Semester sammeln die Studierenden Erfahrungen im klinischen Kontext, in der Suchtberatung und Prävention sowie im onkologischen Bereich.

 

Die Praxisprojekte im dritten und vierten Semester können in den beruflichen Alltag der Studierenden integriert werden. Um den persönlichen Blickwinkel zu erweitern und die interdisziplinären Kompetenzen zu schärfen, absolvieren die Studierenden zumindest eines der Praxisprojekte in einem Bereich der Kunsttherapie der nicht in ihrem alltäglichen Arbeitsumfeld abgedeckt wird.


Begleitende Seminare aus dem Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Supervision fördern die Selbst- und Reflexionsfähigkeit, die Konflikt- und Kritikfähigkeit sowie das berufliche Selbstverständnis der Studierenden. So sind sie gut auf die Herausforderungen einer beratenden Tätigkeit vorbereitet.

 

Die Studieninhalte sind im Curriculum festgelegt.

lehrveranstaltungen

Der Lehrgang Akademische/r KunsttherapeutIn umfasst vier Semester, ist berufsbegleitend in Blockwochenenden bzw. Blockwochen organisiert. Zur einfacheren Koordination mit der beruflichen Tätigkeit erhalten die Studierenden bereits vor Studienbeginn die Termine aller Lehrveranstaltungen:
 

Lehrveranstaltungstermine Start WS 2017
 
1. Semester
 
2. Semester
 
3. Semester
 
4. Semester

 

Im Sinne eines optimalen Theorie-Praxis-Transfers wird vorausgesetzt, dass die Studierenden parallel zum Studium einer einschlägigen Berufspraxis nachgehen.

 

bewerbung
zugangsvoraussetzungen

Für den Lehrgang zur Weiterbildung gemäß § 9 FHStG Akademische/r KunsttherapeutIn zugelassen sind BewerberInnen, die eine inländische oder anerkannte ausländische abgeschlossene Berufsausbildung mit folgenden Abschlüssen vorweisen:

  • Personen mit Abschluss einer Ausbildung für gesetzlich geregelte Gesundheitsberufe im Umfang von mindestens 180 ECTS oder äquivalent 
  • Personen mit Abschluss eines Studiums an einer Pädagogischen Hochschule oder eines gleichwertigen in- oder ausländischen Abschlusses
  • Personen mit Abschluss eines FH-Bachelor-Studienganges Soziale Arbeit oder eines gleichwertigen in- oder ausländischen Abschlusses
  • Personen mit Abschluss eines Studiums der Gesundheitswissenschaften oder eines gleichwertigen in- oder ausländischen Abschlusses
  • Personen im sozialwissenschaftlichen Bereich z.B. Psychologie, Erziehungswissenschaft 
  • Personen mit vergleichbaren Bachelor-Abschlüssen aus dem Fachhochschul- und universitären Bereich 

Eine laufende, mindestens einjährige, einschlägige Berufserfahrung sowie eine facheinschlägige Berufstätigkeit während des Lehrganges ist gefordert, damit die Studierenden die im Lehrgang erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen ins Berufsfeld übertragen und die Masterarbeit im beruflichen Kontext verfassen können.
 
Darüber hinaus haben die Studierenden im Rahmen ihrer Aus- und Fortbildungen 15 ETCS generische Kompetenzen erworben. 

 

Die generischen Kompetenzen setzen sich aus je vier ECTS aus den Bereichen

  • Kommunikation, Reflexion, Beziehungsgestaltung,
  • Grundlagen der Psychologie und Psychiatrie,
  • Gender, Diversity und Ethik

 sowie drei weiteren ECTS aus den genannten Bereichen zusammen.
 
Eine überdurchschnittliche künstlerische Begabung setzen wir nicht voraus. Allerdings erwarten wir von unseren BewerberInnen eine hohe Sensitivität und Begeisterung für künstlerisches Erleben. 

bewerbungsunterlagen
  • Anmeldeformular
  • Motivationsschreiben
  • Tabellarischer Lebenslauf, unterfertigt
  • Maturazeugnis (Kopie)
  • Bestätigung über Vorerfahrungen, berufliche Tätigkeit
  • Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, ggf. Heiratsurkunde (Kopien)
  • Abschlussurkunde, die zum Studium berechtigt, vgl. Zugangsvoraussetzungen (Kopie)

Bitte senden Sie Ihre vollständige und aussagekräftige Bewerbung (bitte keine Originaldokumente und ohne Bewerbungsmappen) an:
 
fhg – Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH
Studien-Service-Center Master
Innrain 98
6020 Innsbruck
Austria
 
Unvollständige Bewerbungen können leider nicht berücksichtigt werden. Weiters möchten wir Sie informieren, dass Bewerbungsunterlagen nicht retourniert werden können. Wir bitten um Ihr Verständnis!

 

aufnahmeverfahren

Die Bewerbung für den Lehrgang zur Weiterbildung Akademische/r KunsttherapeutIn ist bis spätestens Anmeldeschluss unter Verwendung des standardisierten Anmeldeformulars sowie der geforderten Unterlagen einzureichen.
 
Evaluierung der schriftlichen Unterlagen 
Die eingereichten Bewerbungsunterlagen werden auf Inhalt, Form und Vollständigkeit evaluiert. Der berufliche Werdegang sowie das geforderte Motivationsschreiben finden in der Evaluierung eine besondere Berücksichtigung.
 
Aufnahmegespräch
Mit jeder/jedem BewerberIn wird ein leitfadengestütztes Gespräch geführt, das aus Gründen der Vertraulichkeit nicht öffentlich ist. In diesem Gespräch hat die/der BewerberIn die Gelegenheit, Fähigkeiten und Kenntnisse nachzuweisen, die für den Studienerfolg von Bedeutung sein können. Solche Kriterien sind insbesondere die Motivation, die Eignung und die Begabung der/des Bewerberin/Bewerbers für das Studium und die angestrebte Zusatzqualifikation.

 

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Infobox
Abschluss
Akademische/r KunsttherapeutIn
Lehrgangsdauer
4 Semester
Lehrgangsart
Berufsbegleitend
ECTS
120
Lehrgangsplätze
mind. 17
Infobox
Lehrgangsgebühr
Nähre Infos unter
info@fhg-tirol.ac.at

Termine
Bewerbung und Lehrgangsbeginn
nähere Informationen unter info@fhg-tirol.ac.at
Kontakt
Lehrgangsleiter
Mag. Alexander Eggenhofer
 
Studien-Service Center Mast