radiological technologies
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studium
berufsbild

Bedingt durch den technischen Fortschritt in der Medizin und die strukturellen Weiterentwicklungen im Gesundheitssystem, hat sich das Tätigkeitsfeld der RadiologietechnologInnen innerhalb des gesetzlichen Berufsbildes entwickelt. So steigt in Einrichtungen des Gesundheitswesens die Nachfrage nach RadiologietechnologInnen, die für spezielle Anwendungen in der Bilddarstellung und Bildnachverarbeitung sowie für Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung und Konstanzprüfungen zuständig sind.

zielsetzung

Ziel des Lehrganges zur Weiterbildung gemäß § 9 FHStG Master of Science in Radiological Technologies ist, neben der Vermittlung und Stärkung der fachlich-methodischen Kompetenzen, die Vertiefung bzw. Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Kompetenzen sowie der sozialkommunikativen und Selbstkompetenzen in allen Spezialgebieten der Radiologietechnologie. Im Rahmen eines praxis- und kompetenzorientierten Studiums auf Hochschulniveau wird unter Einbindung der individuellen beruflichen Erfahrung und des jeweiligen Wissenshintergrundes eine Vernetzung vorhandener berufsspezifischer Fähigkeiten und Kompetenzen geschaffen und zudem eine berufliche Flexibilisierung ermöglicht. 

kooperation

Mit dem Deutschen Institut zur Weiterbildung für Technologen/-innen und Analytiker/-innen
in der Medizin e.V. (DIW-MTA) ist es uns gelungen, eine der führenden, staatlich anerkannten Weiterbildungsstätten für MTA-Berufe in Deutschland als Partner zu gewinnen.

 

       www.diw-mta.de

perspektiven

Der Master-Lehrgang bereitet die AbsolventInnen fachlich und didaktisch auf erweiterte Rollen in ihrem bisherigen Arbeitsumfeld in der radiologischen Diagnostik und Intervention, Strahlentherapie oder Nuklearmedizin vor. Dadurch erschließen sich neue Perspektiven im Gesundheitssektor, in der Industrie und Wirtschaft. Auch eine Selbstständigkeit, insbesondere im Bereich Qualitätssicherung und Konstanzprüfung, ist möglich. In medizinischen Einrichtungen stehen den AbsolventInnen Leitungs- und Führungsfunktionen sowie die Arbeit an Forschungsprojekten offen. Für Aufgaben als Strahlenschutzbeauftragte/r, Geräteverantwortliche/r, PraktikumsanleiterIn oder ApplikationsspezialistIn sind die AbsolventInnen ebenfalls bestens gerüstet. 

 

Als Besonderheit des Masters an der fh gesundheit werden im dritten Semester die fachlich-methodischen Kompetenzen anwendungsbezogen in einem Projektsemester vertieft. Kombiniert mit der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Themen und persönlichen Weiterentwicklung im Studium verschaffen diese Qualifikationen einen wertvollen Wissensvorsprung für Ihre weitere Karriere.

studieninhalte

Der Aufbau des Curriculums konzentriert sich neben der Stärkung der sozialkommunikativen und Selbstkompetenzen vor allem auf die Vermittlung und Stärkung der fachlich-methodischen und wissenschaftlichen Kompetenzen. 

 

Der größte Themenblock des Studiums umfasst das Qualitäts- und Prozessmanagement sowie die Qualitätssicherung und -kontrolle. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Bereich funktionelle Bildgebung und Schnittbildverfahren mit den Unterpunkten Gerätetechnik und Postprocessing sowie Planungs- und Datenverwaltungsmodelle. Im Modul Ultraschall werden intensiv die theoretischen und praktischen Fähigkeiten in der Ultraschalldiagnostik vertieft, wodurch die AbsolventInnen am Ende des Studiums befähigt sind, Standardschnitte anzuwenden. In der Forensik werden die virtuelle Autopsie und weitere postmortale radiologische Bildgebungsverfahren vermittelt.

 

Das Projektsemester im dritten Semester lässt sich in den beruflichen Alltag integrieren. Die Studierenden haben aber auch die einmalige Chance, das praktisch-wissenschaftliche Projekt im Ausland und/oder einem neuen Tätigkeitsbereich der Radiologietechnologie zu absolvieren.

 

Seminare aus dem Bereich Kommunikation, Persönlichkeitsentwicklung und Führung bereiten die Studierenden auf erweiterte Rollen, wie zum Beispiel Leitungspositionen oder Projektverantwortung, vor. Dabei starten die Studierenden bei der Analyse unterschiedlicher Kommunikationsprozesse sowie häufiger Machtkonflikte und arbeiten sich bis zu den Themen Psychologie, Medizinethik und Personalmanagement vor. 

 

In den Modulen Forschung I-IV lernen die Studierenden den adäquaten Einsatz ausgewählter Forschungsmethoden kennen und beschäftigen sich mit der Validierung und Interpretation von Studienergebnissen. Die Publikation und Dissemination einer wissenschaftlichen Arbeit werden ebenso thematisiert wie die ExpertInnen-Rolle in wissenschaftlichen Diskussionen. Den Abschluss bildet die Masterarbeit, mit der sich in einem frei gewählten Bereich der Radiologietechnologie weiter spezialisieren.  

 

Die Studieninhalte sind im Curriculum festgelegt. 

 

lehrveranstaltungstermine

Der Lehrgang Master of Science in Radiological Technologies umfasst fünf Semester, ist berufsbegleitend und in Blockwochenenden bzw. Blockwochen organisiert. Zur einfacheren Koordination mit der beruflichen Tätigkeit erhalten die Studierenden bereits vor Studienbeginn die Termine aller Lehrveranstaltungen:

 

Lehrveranstaltungstermine Innsbruck, Start 2017 (Änderungen vorbehalten)

 

Lehrveranstaltungstermine Berlin, Start 2018 

(Termine folgen zeitnahe)

 

Wir legen den Studierenden nahe, dass sie parallel zum Studium einer einschlägigen Berufspraxis nachgehen. So können sie die neu erworbenen Kompetenzen sofort in die Praxis integrieren und erhalten umgekehrt wichtige Impulse für das Studium.

bewerbung
zugangsvoraussetzungen

Für den Lehrgang zur Weiterbildung gemäß § 9 FHStG Master of Science in Radiological Technologies zugelassen sind BewerberInnen, die eine inländische oder anerkannte ausländische abgeschlossene Berufsausbildung mit folgenden Abschlüssen vorweisen:

  • Abschluss eines FH-Bachelor-Studienganges Radiologietechnologie 
  • Abschluss einer Akademie für den radiologisch-technischen Dienst 
  • vergleichbare Bachelor-Abschlüsse aus dem Fachhochschul- und universitären Bereich 

 

Eine mindestens einjährige, einschlägige Berufserfahrung innerhalb der letzten 5 Jahre im Vollzeitäquivalent sowie eine facheinschlägige Berufstätigkeit während des Lehrganges ist erwünscht, damit die Studierenden die im Lehrgang erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen ins Berufsfeld übertragen und die Masterarbeit im beruflichen Kontext verfassen können.

 

Das vorausgesetzte fachliche Niveau der Kernfachbereiche hat mindestens zu umfassen:

 

Eine einzelfallbezogene Prüfung des Qualifikationsniveaus findet durch die Lehrgangsleitung statt.

 

 

Vorbereitungslehrgang am DIW-MTA

bewerbungsunterlagen
  • Anmeldeformular 
  • Motivationsschreiben
  • Tabellarischer Lebenslauf, unterfertigt
  • Maturazeugnis (Kopie)
  • Bestätigung über Vorerfahrungen, berufliche Tätigkeit
  • Geburtsurkunde (Kopie)
  • Staatsbürgerschaftsnachweis (Kopie) bzw. bei nicht-österreichischen BewerberInnen eine Kopie des Reisepasses oder Personalausweises
  • ggf. Heiratsurkunde (Kopie)
  • Abschlussurkunde, die zum Studium berechtigt, vgl. Zugangsvoraussetzungen  (Kopie)

 

Bitte senden Sie Ihre vollständige und aussagekräftige Bewerbung (bitte keine Originaldokumente und ohne Bewerbungsmappen) an:

 

fhg – Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH
Studien-Service-Center Master
Innrain 98
6020 Innsbruck
Austria

 

Unvollständige Bewerbungen können leider nicht berücksichtigt werden. Weiters möchten wir Sie informieren, dass Bewerbungsunterlagen nicht retourniert werden können. Wir bitten um Ihr Verständnis!

 

aufnahmeverfahren

Die Bewerbung für den Lehrgang zur Weiterbildung Master of Science in Radiological Technologies ist bis spätestens Anmeldeschluss unter Verwendung des standardisierten Anmeldeformulars sowie der geforderten Unterlagen einzureichen.

 

Evaluierung der schriftlichen Unterlagen 
Die eingereichten Bewerbungsunterlagen werden auf Inhalt, Form und Vollständigkeit evaluiert. Der berufliche Werdegang sowie das geforderte Motivationsschreiben finden in der Evaluierung eine besondere Berücksichtigung.

 

Aufnahmegespräch
Mit jeder/jedem BewerberIn wird ein leitfadengestütztes Gespräch geführt, das aus Gründen der Vertraulichkeit nicht öffentlich ist. In diesem Gespräch hat die/der BewerberIn die Gelegenheit, Fähigkeiten und Kenntnisse nachzuweisen, die für den Studienerfolg von Bedeutung sein können. Solche Kriterien sind insbesondere die Motivation, die Eignung und die Begabung der/des Bewerberin/Bewerbers für das Studium und die angestrebte Zusatzqualifikation.

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Infobox
Abschluss
Master of Science in Radiological Technologies
Lehrgangsdauer
5 Semester
Lehrgangsart
Berufsbegleitend
ECTS
120
Lehrgangsorte
Innsbruck (A)
Berlin (D)
Lehrgangsplätze
Innsbruck: mind. 20
Berlin: mind. 20, max. 24
Infobox
Lehrgangsgebühren
Innsbruck (A):
1. bis 4. Semester: € 2.350,- pro Semester 
5. Semester € 500,- 
(Änderungen vorbehalten)
 
Berlin (D):
1. bis 4. Semester: € 2.500,- pro Semester
5. Semester € 700,-
(Änderungen vorbehalten)
Termine
Innsbruck
Bewerbung für 2020
Termin folgt
Lehrgangsbeginn
voraussichtlich 2020
 
Berlin
Bewerbung für 2019
bis 30.09.2018
Lehrgangsbeginn
März 2019
Kontakt
Lehrgangsleitung
Martina Prokopetz, M.A.
Büro 4. Stock/Raum 421
T+43 512 5322-76769
martina.prokopetz@fhg-tirol.ac.at
 
Studien-Service Center Master
Lehrgangsort Berlin
Sieglinde Pal, BSc
T +43 512 5322-76736
sieglinde.pal@fhg-tirol.ac.at
 
Studien-Service Center Master
Lehrgangsort Innsbruck
Bettina Kaufmann, BA, MAS
T +43 512 5322-76718