Gender und Diversity

Die fh gesundheit ist sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst, in Erfüllung ihrer Aufgaben aktiv Chancengleichheit unabhängig von Geschlecht, Alter, Religion, ethnischer Zugehörigkeit, sexueller Orientierung und sozioökonomischem Hintergrund zu fördern und Diskriminierung zu vermeiden (vgl. österreichisches Gleichbehandlungsgesetz).

Die fh gesundheit ist daher bemüht, die Ausbildungs- bzw. Arbeitsbedingungen für Studierende und MitarbeiterInnen so zu gestalten, dass unterschiedliche Lebenslagen und Diversität der Menschen Anerkennung finden und als Bereicherung geschätzt werden.

Für Anliegen von Studierenden und MitarbeiterInnen im Bereich Gender und Diversity steht die Gender und Diversity Beauftragte der fh gesundheit gerne zur Verfügung.

Heike Fink, MHPE
Gender und Diversity Beauftragte
T +43 512 5322-76745
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Lehre

Sollten Sie an einer gesundheitlichen Beeinträchtigung (z.B. körperliche Behinderung, Seh- und Hörbeeinträchtigung, chronische oder akute Erkrankung) leiden, ist es unser Ziel, Ihnen angemessene Studienbedingungen zu ermöglichen. Im Anlassfall werden wir gemeinsam mit Ihnen individuelle Lösungswege unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben finden.

Eine Behinderung oder chronische Krankheit melden Sie bitte vor Studienantritt der Studiengangs- bzw. Lehrgangsleitung. Bitte vergessen Sie nicht ein ärztliches Attest mitzubringen und beachten Sie, dass eine Behinderung oder Erkrankung bei den FH-Bachelor-Studiengängen der medizinisch-technischen Dienste, Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Hebamme nicht im Widerspruch mit der gesundheitlichen Eignung zur Berufsausübung stehen darf (vgl. FH-MTD-AV, § 4 sowie FH-HEB-AV § 4).

Nach Klärung der Auswirkungen der Nachteile auf das Studium werden individuelle Lösungen gesucht und in schriftlicher Form festgehalten. Beispiele dafür sind

  • Studierende mit Behinderung bzw. chronischer Krankheit haben das Recht auf eine abweichende Prüfungsmethode, wenn eine Behinderung nachgewiesen wird, welche die Ablegung der Prüfung in der vorgeschriebenen Methode unmöglich macht und der Inhalt und die Anforderungen der Prüfung durch eine abweichende Methode nicht beeinträchtigt werden. (vgl. FHStG, § 13 Abs. 2).
  • Zeitverlängerung bei schriftlichen oder mündlichen Prüfungen bzw. Verlängerung der Bearbeitungszeit bei Seminar- und Abschlussarbeiten
  • Befreiung von der regelmäßigen Anwesenheitspflicht in Lehrveranstaltungen (mit Ausgleich der Anwesenheit durch Erbringen einer kompensatorischen Leistung)
  • Zulassen von erforderlichen technischen Hilfsmitteln
  • Zulassen von DolmetscherInnen der Gebärdensprache
  • Unterbrechung der Prüfung durch Pausen

Die fhg - Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH bietet einen behindertengerechten und barrierefreien Zugang.

Für Studierende mit gesundheitlicher Beeinträchtigung gelten besondere Bestimmungen bei der Studienbeihilfe. Informationen sind bei der Stipendienstelle erhältlich.

Forschung

Die Forschungsschwerpunkte der fh gesundheit liegen in den Bereichen Gesundheitsförderung und Prävention, Qualitätsmanagement sowie Gesundheitliche Chancengleichheit. Gender- und Diversitätsaspekte finden als Querschnittsmaterie in allen drei Forschungsschwerpunkten Eingang. Dabei berücksichtigen Forschungsvorhaben der fh gesundheit nach Möglichkeit genderspezifische wie gendersensible Aspekte.

An der fh gesundheit beforschen seit einigen Jahren Priv. Doz.in Dr.in Susanne Perkhofer, Wissenschaftliche Leiterin,  Heike Fink, MHPE, Beauftragte für Gender und Diversity und Martina König-Bachmann, MHPE im Bereich der Hebammen genderspezifische Fragestellungen in enger Kooperation mit den erfahrenen Kooperationspartnerinnen Univ.-Prof.in Dr.in Margarete Hochleitner, Professorin für Gendermedizin (Gendermed) und Leiterin des Frauengesundheitszentrums Tirol, mit ihren MitarbeiterInnen Dr.in Angelika Bader und Dr.in Heidi Siller.

Forschungsinteresse sind genderspezifische Fragestellungen im Bereich Gesundheit und Lehre, die Perspektive richtet sich dabei auf MitarbeiterInnen, Studierende, PatientInnen sowie KlientInnen. Ausgewählte Projektthemen sind "Gewalt und Sexualität bei Patientinnen - eine Studie mit Hebammen", "Gender und Gender-Awareness bei Studierenden des MTDH und Pflegebereiches" sowie "Vereinbarkeit von Familie und Beruf". Dabei stehen die spannenden Projekte unter der Leitung von Univ.-Prof.in Dr.in Margarete Hochleitner.

Mitgliedschaften

Arbeitsgruppe Gender Mainstreaming und Diversity Management der Fachhochschulkonferenz (FHK)

Österreichische Gesellschaft für geschlechtsspezifische Medizin (OeGGSM)