Sag' was dazu!

Deine Erfahrungen mit Gesundheits- und Sozialeinrichtungen während der Corona-Pandemie

Ein Citizen Science-Projekt der fh gesundheit.

Seitenanfang Sag' was dazu! Jede Erfahrung zählt - auch deine! Worum geht es in diesem Projekt? Wie können BürgerInnen mitforschen? Was passiert mit den Ergebnissen? Wozu trägt die Forschung bei? Projektteam

Sag' was dazu! Jede Erfahrung zählt - auch deine!

Unterschiedliche, sich ändernde Maßnahmen und Einschränkungen der Gesundheits- und Sozialeinrichtungen haben während der Corona-Pandemie zu diversen Herausforderungen geführt. Ziel dieses Projektes ist es, blinde Flecken in und für die Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens aufzudecken, um für die Zukunft gut vorbereitet zu sein. 

Alle Erfahrungen der gesamten Tiroler Bevölkerung sind uns wichtig!  

Egal, ob du selbst als PatientIn, KlientIn oder BewohnerIn betroffen warst, als Angehörige/r oder Bekannte/r etwas miterlebt oder als MitarbeiterIn von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen wie Krankenhäusern / Sanatorien, Alters- und Pflegeheimen, Ordinationen / niedergelassenen ÄrztInnen, Ambulatorien, Reha-Einrichtungen und Therapiezentren Erfahrungen gemacht hast. 

Auf welche Herausforderungen bist du oder sind andere, die du kennst, gestoßen? 

Mach‘ mit und schreib uns, was du erlebt hast. 

Hier geht's zur Befragung

Du kannst deine Antworten als schriftliche Nachricht oder als Sprachnachricht über das Mikrofon an uns senden. 

Worum geht es in diesem Projekt?

Das geplante Forschungsprojekt soll die Erfahrungen der Tiroler Bevölkerung mit Gesundheits- und Sozialeinrichtungen in Bezug auf die Organisation und Abwicklung während der Corona-Pandemie sichtbar machen. Dadurch sollen gewonnene Erkenntnisse abgeleitet werden, die für zukünftige Ereignisse und Pandemien nutzbar sind. 

Dieses Projekt ist als Citizen Science Projekt geplant. WissenschaftlerInnen arbeiten mit der Tiroler Bevölkerung zusammen. Die Reihung von erhobenen Themen und die Formulierung von Forschungsfragen erfolgt gemeinsam.  
Als Projektergebnis werden somit gewonnene Erkenntnisse und davon abgeleitete Empfehlungen für die Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens erarbeitet und Forschungsfragen für weitere, anschließende Projekte gestaltet. 

Wie können BürgerInnen mitforschen?

Im Projekt "Sag‘ was dazu!" werden die BürgerInnen zunächst in der ersten Phase des Forschungsprozesses eingebunden. Das heißt, dass sie Erfahrungen und Erlebnisse mitteilen, die dann wiederum gesammelt, gegliedert und bei einem gemeinsamen Treffen mit BürgerInnen priorisiert werden. So stellen wir sicher, dass Themen erforscht werden, die BürgerInnen wirklich wichtig sind.

Von Juni 2022 bis September 2022 sind alle BürgerInnen Tirols dazu eingeladen, ihre Erfahrungen während der Pandemie mit und in den Tiroler Gesundheits- und Sozialeinrichtungen zu schildern. Dafür besteht online die Möglichkeit für alle BürgerInnen ihre Erfahrungen zu teilen. Anschließend werden die eingereichten Erfahrungen vom Projektteam grob in Kategorien eingeteilt. Danach werden die verschiedenen Kategorien und konkreten Themen bei einem gemeinsamen Treffen mit BürgerInnen bewertet und priorisiert. In weiterer Folge werden mit den teilnehmenden BürgerInnen mögliche Forschungsfragen aus den bewerteten Themen abgeleitet. Diese gereihten Ergebnisse werden für Folgeprojekte in den einzelnen Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens zur Verfügung gestellt. Daraus abgeleitete Forschungsfragen werden im Rahmen von Abschlussarbeiten und Folgeprojekten bearbeitet. 

Im Rahmen einer öffentlichen Abschlussveranstaltung werden die Ergebnisse präsentiert, diskutiert und ggf. gemeinsam verfeinert.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Das Projektteam präsentiert die Ergebnisse im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung (wann und wo wird noch bekannt gegeben), zu der alle interessierten BürgerInnen herzlich eingeladen sind. Zusätzlich werden die Ergebnisse hier auf unsere Webseite veröffentlicht. 

Wozu trägt die Forschung bei?

Diese Mitmachaktion hilft uns zu verstehen, mit welchen Problemen und Herausforderungen PatientInnen, KlientInnen, BewohnerInnen, An- und Zugehörige sowie MitarbeiterInnen des Gesundheits- und Sozialwesens während der Corona-Pandemie konfrontiert waren.

Folgende Fragen sollen dabei beantwortet werden:

  • Was haben wir gelernt?
  • Wo gibt es Lücken?
  • Wo hat etwas sehr gut funktioniert oder auch nicht funktioniert? 

So können in Zukunft gezielt organisationale Themen aufgegriffen, erforscht und entwickelt werden. 

Projektteam

Eva Maria Jabinger, MBA MSc MSc BSc

Studiengangs- und
Lehrgangsleiterin

Qualitäts- und
Prozessmanagement
MBA im Gesundheitswesen

Leiterin
Tirol Institut für Qualität
im Gesundheitswesen (TiQG)

+43 512 5322-76777 E-Mail senden
Simone Vitzthum, MA, MSc

Tirol Institut für Qualität im Gesundheitswesen

Lehre & Forschung
Qualitäts- und Prozessmanagement

+43 512 5322-76801 E-Mail senden