Entwickeln Sie Ihre Lehrkompetenz für das Gesundheitswesen und gestalten Sie Lernprozesse professionell, evidenzbasiert und praxisnah.
Beruf und Perspektiven
Welche Perspektiven bietet Ihnen der CAS-Lehrgang?
Der CAS-Lehrgang Gesundheitspädagogische Lernkultur unterstützt Sie, Ihre pädagogischen und didaktischen Kompetenzen für Lehraufgaben im Gesundheitswesen gezielt weiterzuentwickeln. Sie erwerben die Fähigkeit, Fachwissen evidenzbasiert, praxisorientiert und zielgruppengerecht zu vermitteln sowie Lehr- und Lernprozesse professionell zu gestalten, zu begleiten und zu reflektieren. Damit stärken Sie Ihre Qualifikation für bestehende oder zukünftige Lehrtätigkeiten in unterschiedlichen gesundheitspädagogischen Handlungsfeldern.
Im Studium setzen Sie sich mit dem Verständnis von Lernen und Lehren, der Planung und Reflexion von Lehr- und Lernsituationen sowie Ihrer Rolle als Lehrperson auseinander. Pädagogische und didaktische Konzepte werden mit praxisorientierter Anwendung sowie aktuellen Entwicklungen im digitalen Lehren und Lernen und im Einsatz von Künstlicher Intelligenz verknüpft.
Das Curriculum orientiert sich am Masterstudium Pädagogik in Gesundheitsberufen sowie am Akademischen Hochschullehrgang Gesundheitspädagogik.
Bei Vorliegen der Zugangsvoraussetzungen können Sie anschließend in eines dieser Programme einsteigen. Bereits im CAS-Lehrgang erworbene Kenntnisse und Kompetenzen können dabei angerechnet werden. Dies reduziert den Umfang von Präsenzzeiten sowie den Umfang von einzelnen Arbeits- und Leistungsnachweisen im Studium.
Curriculum
Was erwartet Sie im Studium?
Im Studium setzen Sie sich mit Lernvoraussetzungen, Lernprozessen und Merkmalen guter, evidenzbasierter Lehre auseinander. Sie planen und entwickeln gesundheitspädagogische Lehr- und Lernsequenzen unter Berücksichtigung von Lernzielen, Zielgruppen, Inhalten und Rahmenbedingungen. Dabei wählen Sie geeignete Lehr- und Lernmethoden aus, begründen deren Einsatz und setzen diese zielgruppen- und situationsgerecht ein. So stärken Sie Ihre Lehrkompetenz für die professionelle Gestaltung von Bildungsprozessen im Gesundheitswesen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Reflexion und Weiterentwicklung des eigenen Lehrhandelns. Im Rahmen kollegialer Hospitationen beobachten Sie Lehr- und Lernsituationen, analysieren diese anhand ausgewählter Qualitätskriterien und nutzen Feedback zur gezielten Weiterentwicklung Ihrer didaktischen Kompetenzen.
Darüber hinaus beschäftigen Sie sich mit unterschiedlichen gesundheitspädagogischen Handlungsfeldern sowie Lehr- und Lernsettings. Sie setzen sich mit Formen der Leistungsfeststellung, Leistungsbeurteilung und Feedbackgestaltung auseinander und entwickeln Kriterien für eine transparente, nachvollziehbare und lernförderliche Beurteilung. Der Fokus auf den Praxisbezug unterstützt Sie dabei, die erworbenen Kompetenzen unmittelbar auf Ihre beruflichen Lehraufgaben zu übertragen.
Die Digitalisierung von Lehr- und Lernprozessen sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz eröffnen neue didaktische Gestaltungsmöglichkeiten. Im Studium lernen Sie digitale und KI-gestützte Werkzeuge kennen, erproben deren Einsatz in unterschiedlichen Lehr- und Lernsettings und reflektieren Potenziale, Grenzen sowie ausgewählte rechtliche und ethische Fragestellungen. Damit greifen Sie aktuelle Entwicklungen auf und stärken Ihre Kompetenz für modernes Lehren und Lernen im Gesundheitswesen.
1. Semester
| Lehrveranstaltung (LV) | LV-Typ | SWS | ECTS |
|---|---|---|---|
| Berufliche Identitätsentwicklung | SE | 1,0 | 1,5 |
| Gesundheitspädagogisches Lehren und Lernen | ILV | 4,5 | 8,5 |
| Digitalisierung und Künstliche Intelligenz in der Gesundheitspädagogik | ILV | 1,5 | 2,5 |
| Instrumente und Methoden der Leistungsbeurteilung | ILV | 1,5 | 2,5 |
ILV ... Integrierte Lehrveranstaltung; LV ... Lehrveranstaltung; SE ... Seminar; SWS ... Semesterwochenstunden; VO ... Vorlesung
Bewerbung und Aufnahme
Zugangsvoraussetzungen
Welche Qualifikationen und Interessen sollten Sie mitbringen?
Zielgruppe des CAS-Lehrgangs Gesundheitspädagogische Lernkultur sind Personen mit beruflichem Hintergrund im Gesundheitswesen, die eine pädagogische bzw. lehrende Funktion wahrnehmen oder deren Übernahme anstreben.
- Medizinisch-therapeutisch-diagnostische Gesundheitsberufe (MTD-Berufe),
- Hebammen,
- Angehörige des gehobenen Dienstes der Gesundheits- und Krankenpflege,
- Medizin oder Zahnmedizin,
- Heilmasseur:innen,
- Medizinische Assistenzberufe (MAB-Berufe),
- sowie andere einschlägige Gesundheitsberufe.
Bewerbungsunterlagen
Welche Unterlagen benötigen Sie für die Bewerbung?
- Motivationsschreiben
- Tabellarischer Lebenslauf
- Geburtsurkunde und Staatsbürgerschaftsnachweis
- ggf. Heiratsurkunde bei Namensänderung
- Abschlussurkunde, die zum Studium berechtigt
Aufnahmeverfahren
Wie sieht Ihr Aufnahmeverfahren aus?
Das Aufnahmeverfahren besteht aus zwei Teilen.
1. Evaluierung der schriftlichen Unterlagen
Anhand der eingereichten Unterlagen wird die Erfüllung Ihrer formalen Zugangsvoraussetzungen überprüft. Ihr beruflicher Werdegang sowie das Motivationsschreiben finden in der Evaluierung eine besondere Berücksichtigung.
2. Aufnahmegespräch
Mit den Bewerber:innen kann ein strukturiertes Aufnahmegespräch durchgeführt werden. Das Aufnahmegespräch bietet Ihnen die Gelegenheit, Fähigkeiten und Kenntnisse, die für den Lehrgangserfolg von Bedeutung sind, umfassend nachzuweisen. Kriterien sind insbesondere die Motivation, die Eignung und die Begabung für den Lehrgang und die angestrebte Zusatzqualifikation.
Weitere Informationen zur Aufnahme in den Studiengang finden Sie in der Aufnahmeordnung.
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