akademische/r expertin in der intensivpflege
PflegexpertIn Intensivpflege
studium
berufsbild

ExpertInnen in der Intensivpflege wenden ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten in einem hochkritischen Bereich der Gesundheitsversorgung an. In den Spezialabteilungen der Intensivstationen und im Anästhesiebereich benötigt es ein fundiertes Know-How, um die anfallenden Aufgaben eigenverantwortlich und mitverantwortlich umzusetzen. Der korrekte Einsatz medizinischer Geräte in diesen Spezialbereichen erfordert darüber hinaus ein hohes technisches Verständnis. Den sozial-kommunikativen- und Selbstkompetenzen kommt im Hinblick auf die Betreuung der Angehörigen in der Belastungssituation ein besonderer Stellenwert zu.

zielsetzung

AbsolventInnen des Lehrganges zur Weiterbildung gemäß § 9 Fachhochschul-Studiengesetz Akademische/r ExpertIn in der Intensivpflege sind dazu befähigt, das spezifische pflegerische Wissen für alle Intensivbereiche entsprechend umzusetzen. Die Überwachung der PatientInnen mit Hilfe von modernen Medizinprodukten erfolgt auf höchstem Niveau. Die Qualität der pflegerischen Tätigkeiten kann von den AbsolventInnen reflektiert und entsprechend angepasst werden. Sie erreichen durch die Ausbildung ein hohes Maß an Selbstlernkompetenz, welche ihnen durch verschiedene Methoden näher gebracht wird. Im Zuge der integrierten Berechtigung zur Pflege im Anästhesiebereich erwerben die Studierenden auch die entsprechenden Fertigkeiten und setzen diese korrekt um.

 

Aufbau und Inhalt des Lehrganges entsprechen den Anforderungen laut § 65 GuKG (Gesundheits- und Krankenpflegegesetz) i.d.g.F. bzw. BGBl. II 451/2005 (Gesundheits- und Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung) Anlage 3 und umfassen pflegewissenschaftliche, medizinwissenschaftliche und technische Sachgebiete.

perspektiven

Der Lehrgang zur Weiterbildung ist von all jenen Personen zu absolvieren, die in den Spezialbereichen Intensiv gemäß § 17 GuKG i.d.g.F. tätig sind bzw. tätig sein werden.

 

Die AbsolventInnen des Lehrgangs können die Kompetenzen und Verantwortlichkeiten in folgenden Spezialbereichen gut wahrnehmen:

  • Intensivstationen aller Fachbereiche 
  • Überwachungsstationen
studieninhalte

Der Aufbau des Curriculums konzentriert sich neben der Stärkung der sozialkommunikativen Kompetenzen und Selbstkompetenzen vor allem auf die Vermittlung und Stärkung der fachlich-methodischen und einer Basis von wissenschaftlichen Kompetenzen.

 

Im ersten Semester findet die Basisausbildung der Spezialisierungen Anästhesiepflege, Intensivpflege und Pflege bei Nierenersatztherapie gem. § 68 GuKG i.d.g.F. statt. Die Studierenden vertiefen ihre Kenntnisse im Medizinischen Bezugswissen wie bspw. in der (Patho)physiologie oder Pharmakologie, vernetzen die Dimensionen des pflegerischen Denkens und Handelns mit den besonderen Anforderungen und festigen gleichzeitig, begleitend von wesentlichen rechtlichen und gesetzlichen Aspekten, ihre Rolle bzw. Kompetenzbereiche im Kontext der Spezialisierung.

 

Aufbauend darauf fokussiert die spezielle Zusatzausbildung im zweiten und dritten Semester auf die besonderen Anforderungen in der Intensivpflege im Medizinischen Bezugswissen (z.B. Beatmungsverfahren und Beatmungstherapie im Intensivbereich, Anästhesieverfahren im Kontext der Intensivpflege, Intensivtherapie) sowie in den Dimensionen pflegerischen Denkens und Handelns in der prä-, inter- und postoperativen Beobachtung, Betreuung, Überwachung und Pflege von Menschen aller Altersstufen im Kontext der Intensivpflege inkl. Umgang mit und Prüfung von Geräten.

 

Parallel zum fachlich relevanten Wissenserwerb erfolgt eine Stärkung und Erweiterung der sozialkommunikativen Kompetenzen und Selbstkompetenzen. Die Studierenden werden durch die Vertiefung von Kommunikationsstilen und -methoden speziell für den Umgang Menschen aller Altersstufen und deren Bezugssystem im Spezialbereich geschult, erfahren die Bedeutung der Kommunikation in einem interprofessionellen Team und werden sensibilisiert auf kulturelle und ethische Aspekte bei der Versorgung von Menschen aller Altersstufen.

 

Das Curriculum ist in einer engen Verschränkung zwischen Theorie und Praxis aufgebaut. Die Studierenden übertragen im Berufspraktikum ihre vorhandenen Fertigkeiten und Kompetenzen und trainieren die Aufgaben und Tätigkeiten im Fokus der Spezialisierung in der Intensivpflege bei der situationsadäquaten und individuellen Beobachtung, Betreuung, Überwachung und Pflege bei akuten sowie chronischen Krankheitsbildern von Menschen aller Altersstufen.

 

Ergänzend dazu vermittelt der Lehrgang beginnend ab dem zweiten Semester wesentliche, grundlegende Aspekte der Pflegewissenschaft. Im dritten Semester setzen die Studierenden das erworbene Basiswissen im Bereich der Pflegewissenschaft in die Praxis um und verfassen eine schriftliche berufsfeldbezogene Abschlussarbeit.

 

Die Studieninhalte sind im Curriculum festgelegt.

 

lehrveranstaltungen

Die Lehrveranstaltungen im Lehrgang Akademische/r ExpertIn in der Intensivpflege werden in Form von Präsenzunterricht und Onlinephase (Blended eLearning) durchgeführt und finden in Wochenblöcken von Montag bis Freitag von 08.30 bis 19.00 Uhr statt. In allen Lehrveranstaltungen besteht grundsätzlich Anwesenheitspflicht.

Die Abschlussprüfung ist ein integrativer Bestandteil der theoretischen Ausbildung.

 

Termine des Lehrgangs 2017/2018 (Änderungen vorbehalten)

  • 1. Semester: KW 2, KW 8, KW 10, KW 14, KW 19, KW 25
  • 2. Semester: KW 36, KW 40, KW 45, KW 46, KW 50
  • 3. Semester: KW 3, KW 6 (2018)
 
 
Termine des Lehrgangs 2018/2019 (Änderungen vorbehalten)

 

Termine Basisausbildung für Intensivpflege, Anästhesiepflege und Pflege bei Nierenersatztherapie

  • 1. Semester: KW 2, KW 8, KW 11, KW 15, KW 20, KW 24

Termine Intensivpflege

  • 2. Semester: KW 36*, KW 41, KW 42, KW 45, KW 49
  • 3. Semester: KW 2, KW 3, KW 6 (2019)

Es sind mindestens 720  Praktikumsstunden für eine erfolgreich Absolvierung notwendig.
 

Die Einreichung und Anerkennung von Vorkenntnissen ist prinzipiell möglich, wobei das Prinzip der lehrveranstaltungsbezogenen Anerkennung gilt.

 

* die KW 36 entfällt für jene TeilnehmerInnen, welche den Abschluss Diplomierte/r Gesundheits- und Krankenpfleger/in Bachelor of Science in Nursing (BScN) erworben haben.

 

Termine des Lehrgangs 2019/2020 (Änderungen vorbehalten)

 

Termine Basisausbildung für Intensivpflege, Anästhesiepflege, Pflege bei Nierenersatztherapie und Kinderintensivpflege

  • 1. Semester: KW 4, KW 9, KW 12, KW 15, KW 21, KW 26 

Termine Intensivpflege 

  • 2. Semester:  KW 36*, KW 41, KW 42, KW 45, KW 49
  • 3. Semester: KW 3, KW 4, KW 6 (2020)

* die KW 36 entfällt für jene TeilnehmerInnen, welche den Abschluss Diplomierte/r Gesundheits- und Krankenpfleger/in Bachelor of Science in Nursing (BScN) erworben haben.

 

 

bewerbung
zugangsvoraussetzungen

Der Lehrgang zur Weiterbildung gemäß § 9 Fachhochschul-Studiengesetz Akademische/r ExpertIn in der Intensivpflege richtet sich an Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege bzw. an Pflegepersonen, die bereits in diesem Bereich tätig sind .

  • Diplom im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege
  • Positive Freistellung durch die Stationsleitung
  • Positiver Aufnahmetest über die Grundkenntnisse in Anatomie, Physiologie und Terminologie (GuK-SV Dezember 2005; GuKG 1997)

 

bewerbungsunterlagen

Die Bewerbung für den Lehrgang Akademische/r ExpertIn in der Intensivpflege ist bis spätestens zum Anmeldeschluss unter Verwendung des standardisierten Anmeldeformulars sowie der geforderten Unterlagen einzureichen :

  • vollständig ausgefülltes, unterschriebenes Anmeldeformular inkl.Foto
  • Antrag Taschengeld
  • Medizinischer Beurteilungsbogen
  • Tabellarischer Lebenslauf, unterfertigt
  • Bestätigung über Vorerfahrungen, berufliche Tätigkeit 
  • Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, ggf. Heiratsurkunde (Kopien)
  • Zeugnis des höchsten Schulabschlusses z.B. Maturazeugnis, Zeugnis Berufsreifeprüfung, etc.
  • Diplom beglaubigte Kopie (für Personen, die im Dienstverhältnis mit der Tirol Kliniken GmbH stehen oder am AZW diplomiert haben, genügt eine Kopie)
  • Zeugnis 3. Ausbildungsjahr (Kopie)
  • Berufsanerkennung (betrifft nur Nicht-EU/EWR-Bürger)
  • vom Arzt ausgefüllter medizinischer Beurteilungsbogen

 

Nach erfolgter Aufnahme:

  • Einzahlungsbeleg Anmeldegebühr
  • Einzahlungsbeleg Selbstkostenanteil für Personal der tirol kliniken

 

Variantenmodell zum Besuch der Sonderausbildung:

 

Taschengeld (begrenzte Anzahl)
SchülerInnen, welche die Sonderausbildung im Rahmen des Taschengeldmodelles besuchen, erhalten monatlich ein Taschengeld in der Höhe von € 800,- brutto (14x jährlich) und sind über das AZW bei der Tiroler Gebietskrankenkasse versichert. Der Taschengeldbezug ist an einen Ausbildungsvertrag gebunden. Der Anspruch auf das Taschengeldmodell gilt nur, wenn die Sonderausbildung direkt im Anschluss an die Allgemeine Diplomausbildung bzw. zum ehest möglichen Starttermin begonnen wird. 

 

Bildungskarenz 
TeilnehmerInnen, welche die Sonderausbildung im Rahmen der Bildungskarenz absolvieren, können in Zusammenhang mit einem Ausbildungsdarlehen zusätzlich ein vermindertes Taschengeld in der Höhe von € 100,- beantragen. Die Ausbildungskosten sind von den TeilnehmerInnen selbst zu tragen.

 

Ausbildung im Rahmen eines Dienstverhältnisses
Die TeilnehmerInnen absolvieren die Sonderausbildung im Rahmen eines Dienstverhältnisses für eine betreffende Gesundheitseinrichtung. Werden die Ausbildungskosten vom Dienstgeber übernommen, wird die Rechnung der Lehrgangsgebühr vor Ausbildungsbeginn zugesendet. Diese ist prompt, ohne jeglichen Abzug und vor Ausbildungsbeginn zu begleichen. 

 


SelbstzahlerInnen
Die Ausbildungskosten sind von den TeilnehmerInnen selbst zu tragen. Die Rechnung der Lehrgangsgebühr wird vor Ausbildungsbeginn zugesendet. Diese ist prompt, ohne jeglichen Abzug und vor Ausbildungsbeginn zu begleichen. 

 

Sonstige Förderungen
TeilnehmerInnen, welche von Institutionen wie z.B. AMS oder AUVA Förderungen erhalten, sind nicht über das AZW bei der Tiroler Gebietskrankenkasse versichert. In Verbindung mit einem Ausbildungsdarlehen kann ein Antrag auf Taschengeld in Höhe von Euro 100,- gestellt werden, muss aber im Einzelnen geprüft werden.


 
Die Inskriptionsgebühr € 70,00 und ggfs. der Selbstkostenanteil € 50,00 (nur Personal der Tirol Kliniken GmbH) ist bitte auf folgendes Konto zu überweisen:

 

BLZ 57000 Hypo Tirol Bank

IBAN: AT 47 5700 0002 1009 2637
SWIFT/BIC: HYPTAT22
Verwendungszweck IS-SAB/WB/47110/21312

 

Die Kopie oder das Original des Einzahlungsbeleges legen Sie bitte dem Bewerbungsbogen bei.
 

Bitte senden Sie Ihre vollständige und aussagekräftige Bewerbung (bitte keine Originaldokumente und ohne Bewerbungsmappen) an:

 

fhg – Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH
Studien-Service-Center Master
z.H. Simone Pastorelli
Innrain 98
6020 Innsbruck
Austria

 

Unvollständige Bewerbungen können leider nicht berücksichtigt werden. Weiters möchten wir Sie informieren, dass Bewerbungsunterlagen nicht retourniert werden können. Wir bitten um Ihr Verständnis!
 

aufnahmeverfahren

Termine zur Vorbereitung und Wiederholung der Anatomie und Physiologie: (Änderungen vorbehalten)

  • Montag, den 7. Mai 2018, von 16.15 – 20.15 Uhr, HS 001
  • Montag, den 4. Juni 2018, von 16. 15 – 20.15 Uhr, HS 001

Teilnahme ist kostenlos und  nicht verpflichtend, keine Anmeldung notwendig.

 

Termine Aufnahmetest: 

  • Montag, den 25. Juni 2018, von 16.30 – 18.00 Uhr, HS 001
  • Montag, den 9. Juli 2018, von 16.30 – 18.00 Uhr, HS 001
  • Montag, den 6. August 2018, von 16.30 – 18.00 Uhr, HS 001

Voraussetzung für eine Aufnahme ist die positive Absolvierung des Aufnahmetests. 

 

Termine Aufnahmetest für StipendiatInnen:

  • Donnerstag 03.04.2018, 16.30 bis 18.00 Uhr, Raum: HS001, AZW, Innrain 98

 

Lernunterlagen

  • Skriptum Pflegefachsprache
  • Lernskript (Lecturio) und Fragenkatalog für Aufnahmeverfahren/Zulassungsprüfung für die Spezialisierung Intensivpflege, Anästhesiepflege und Pflege bei Nierenersatztherapie

 

Aufnahmegespräch 

Es wird mit jenen BewerberInnen ein Aufnahmegespräch geführt, bei denen das Ergebnis der Zulassungsprüfung negativ beziehungsweise als genügend bewertet wird. Dieses bietet Gelegenheit, jene Fähigkeiten und Kenntnisse nachzuweisen, die für den Studienerfolg von Bedeutung sein können. Kriterien sind insbesondere die Motivation und die Eignung der Bewerberin/des Bewerbers für das Studium und die angestrebte Zusatzqualifikation.

 

Evaluierung der schriftlichen Unterlagen
Die eingereichten Bewerbungsunterlagen werden auf Inhalt, Form und Vollständigkeit evaluiert.

 


 

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Infobox
Abschluss
Akademische/r ExpertIn in der Intensivpflege
Lehrgangsdauer
3 Semester
Lehrgangsart
Vollzeit
ECTS
72,5
Lehrgangsplätze
mindestens 20 pro Aufnahme
Infobox
Lehrgangsgebühr (exkl. 10 % USt.)
Basisausbildung € 1.350,-
Zusatzausbildung € 3.350,-
Kombipreis  (exkl. 10 % USt.)
Basisausbildung plus
Intensivpflege und Anästhesiepflege 
€ 6.605,-
fhg-Studiengebühr
€ 500,-
Termine
Bewerbung für 2019
bis 30.09.2018
Ausnahme: StipendiatInnen bis 06.04.2018
Aufnahmetest
 
Aufnahmetest für StipendiatInnen
03.04.2018
16.30 bis 18.00 Uhr 
Innrain 98, HS001
Kontakt
Lehrgangsleiterin
Mag.a Ines Viertler
Büro 6. Stock
T +43 512 5322-75289
E ines.viertler@fhg-tirol.ac.at
 
Studien-Service Center Master
Simone Pastorelli
Büro 10. Stock
T +43 512 5322-75211
F +43 512 5322-6775211
simone.pastorelli@fhg-tirol.ac.at