Gebärdensprach-dolmetschen*

FH-Bachelor-Studiengang

* vorbehaltlich der Akkreditierung durch die AQ Austria

GebärdensprachdolmetscherInnen sind ExpertInnen der Kommunikation zwischen hörenden und nichthörenden Menschen: Mit ihren umfangreichen Sprachkenntnissen und ihrem Wissen um die sprachlichen und soziokulturellen Besonderheiten der beiden Sprachkulturen heben sie Sprachbarrieren auf.

Seitenanfang Studiengang im Überblick Beruf und Perspektiven Studienplan Berufspraktikum Was Studierende sagen Bewerbung und Aufnahme Das Team Weiterführende Angebote

Studiengang im Überblick

Studium

Abschluss
Bachelor of Arts in Cultural Studies (BA)
Studiendauer
6 Semester, 180 ECTS
Organisationsform
Vollzeit
Unterrichtssprache
Deutsch
Studienbeginn*
28.09.2020
 
 
 
*vorbehaltlich Akkreditierung

Bewerbung und Aufnahme

Aufnahmerhythmus
dreijährig
Studienplätze
25 pro Aufnahme
Bewerbung*
02.12. 2019 bis 10.04.2020
Schriftlicher Aufnahmetest*
22.02.2020 (bei Bewerbung bis 24.01.2020)
und
24.04.2020 (bei Bewerbung bis 10.04.2020)
Studiengebühr 
  • € 363,36 pro Semester + 
  • Sachmittelbeitrag (Höhe wird noch bekannt gegeben) + 
  • ÖH-Beitrag

Anmeldeformular

*vorbehaltlich Akkreditierung

Kontakt

Studien-Service-Center
Büro 3. Stock/Raum 326
Beate Tholema
T +43 512 5322-76710
E-Mail senden
Verena Schaffenrath-Mayrhofer
T +43 512 5322-76712
E-Mail senden
Barbara Harrich
T +43 512 5322-76716
E-Mail senden

 

Beruf und Perspektiven

Wie sieht Ihr Beruf als GebärdensprachdolmetscherIn aus?

Ihr berufliches Hauptziel als GebärdensprachdolmetscherIn ist es, eine reibungslose Kommunikation ohne Informationsverlust zwischen hörenden und nichthörenden Menschen zu gewährleisten. Zusätzlich zur Sprachvermittlung sensibilisieren Sie im Rahmen von Aktivitäten in diversen Vereinen und Verbänden die Bevölkerung, betreiben als Sprach- und KulturvermittlerInnen Öffentlichkeitsarbeit und engagieren sich in Aufklärungstätigkeiten.

Als GebärdensprachdolmetscherInnen ermöglichen Sie nichthörenden Menschen eine barrierefreie Kommunikation und damit einen reibungslosen Zugang zu täglichen Lebensbereichen, indem Sie eine Unterhaltung aus der gesprochenen Sprache (Deutsch) in die Gebärdensprache und umgekehrt dolmetschen. Diese Tätigkeit üben Sie unter anderem  in der Arbeitswelt, im Kommunalbereich, im Bildungsbereich, in der Gesundheitsversorgung, im juristischen  Bereich und in politischen Settings aus. Nichthörenden Menschen durch barrierefreie Kommunikation eine möglichst umfassende selbstbestimmte Teilnahme an Aktivitäten in allen Lebensbereichen zu ermöglichen, lässt einen vielseitigen Tätigkeitsbereich entstehen, welcher abwechslungsreiche Aufgabenstellungen und eine große Themenvielfalt bietet.

In Österreich ist GebärdensprachdolmetscherIn ein nicht-reglementierter Beruf und unterliegt daher keinen berufsrechtlichen Bestimmungen. Selbstständig Berufsausübende tragen gem. Gewerbeordnung (GEWO, BGBl. Nr. 194/194 i.d.g.F.) ein "freies Gewerbe" ein. Für die Anmeldung und Ausübung des Gewerbes gelten die Bestimmungen der Gewerbeordnung in der jeweils gültigen Fassung.

Studienplan

Was erwartet Sie im Studium?

Während Ihrer praxisorientierten Ausbildung eignen Sie sich genau jene Kompetenzen an, die Sie für Ihre professionelle Berufsausübung als GebärdensprachdolmetscherIn benötigen. Neben übersetzerischem Fachwissen beinhaltet dies auch den Erwerb von umfangreichem Wissen rund um die linguistischen und kulturellen Unterschiede innerhalb der Sprachkulturen.

In den Modulen Sprachkompetenz 1-6 erweitern Sie im Laufe des Studiums Ihre Sprachkompetenzen in der österreichischen Gebärdensprache und steigern Ihr Sprachniveau von eingangs A1 bis auf das Niveau B2. Ab dem vierten Semester findet eine Vertiefung und Erweiterung durch Fachgebärden der beruflichen Haupteinsatzgebiete statt. Sie trainieren auch die in der beruflichen Praxis gefragten Dolmetschtechniken: Die Module Situationsadäquates Dolmetschen - spezifische Settings 1 und 2 vermitteln Ihnen hierzu die Anforderungen in den Haupteinsatzbereichen (Arbeitswelt und Kommunalbereich, Bildung, Gesundheit, juristischer Bereich und politische Settings), welche Sie im Studium anhand von praktischen Fallbeispielen behandeln. Darüber hinaus erlernen Sie den Umgang mit den notwendigen Video-, Telekommunikations- und Bildprogrammen, um diese in Ihrem späteren Arbeitsalltag einsetzen zu können.

Ab dem fünften Semester professionalisieren Sie Ihre persönlichen Sprachkompetenzen für das Dolmetschen weiter. Die Module Soziologie und Kulturkompetenz 1 und 2 vermitteln das erforderliche Hintergrundwissen zu den Besonderheiten der Gehörlosenkultur und -gemeinschaft, um in der beruflichen Praxis nicht nur als SprachvermittlerIn, sondern auch als KulturvermittlerIn tätig zu sein und interkulturelles Verständnis zu schaffen.

Die Module Gesundheitsfördernde Hochschule 1 und 2 (2. und 4. Semester) vermitteln Ihnen das medizinische Grundlagenwissen, das für ihre Tätigkeit als GebärdensprachdolmetscherIn im Gesundheitsbereich erforderlich ist. Sie lernen dabei auch jene Aspekte kennen, die von Bedeutung sind, um sich in Ihrer beruflichen Tätigkeit selbst gesund zu erhalten (Sprecherziehung und Stimmbildung, Gesundheitsschonendes Arbeiten und Ergonomie).

Studienplan 1. Semester

ModuleLV-TypSWSECTS
Sprachkompetenz ÖGS - A1/A2ILV3,04,5
Sprachkompetenz ÖGS - A2 - VertiefungLPR5,55,5
Grammatik der ÖGS 1UE2,52,5
Deutsch für GebärdensprachdolmetscherInnenILV3,05
Grundlagen der SprachwissenschaftVO1,01,0
Linguistische Struktur von GebärdensprachenVO1,51,5
Psycholinguistische GrundlagenILV1,52,5
Soziologie und InterkulturalitätVO2,02,0
Berufskunde, Digitales und DatenschutzVO1,0
1,0
Einführung in die GehörlosenkulturVO2,02,0
Berufspraktikum 1 - Service LearningPR
1,5
Reflexives Lernen 1UE1,01,0

Studienplan 2. Semester

ModuleLV-TypSWSECTS
Sprachkompetenz ÖGS B1 -  EinführungILV2,03,0
Sprachkompetenz ÖGS B1 - VertiefungLPR7,07,0
Grammatik der ÖGS 2UE2,52,5
Sprache und InterkulturalitätVO2,02,0
Deaf StudiesILV2,03,0
Medizinisches Grundlagenwissen für GebärdensprachdolmetscherInnen 1VO2,02,0
Gesundheitsfördernde Hochschule 1ILV2,03,0
Grundlagen wissenschaftlichen ArbeitensILV1,01,5
Translationswissenschaften  1VO1,51,5
Englisch für GebärdensprachdolmetscherInnen
ILV1,52,0
Berufspraktikum 2 - Service Learning
PR

1,5
Reflexives Lernen 2 - Praktikumsreflexion
UE
1,0
1,0

Studienplan 3. Semester

ModuleLV-TypSWSECTS
Sprachkompetenz ÖGS B2 - EinführungILV2,03
Sprachkompetenz ÖGS B2 - VertiefungLPR7,07
Einführung in Kommunikationssysteme und DolmetschtechnikenVO2,02
Rhetorik und KommunikationSE2,03,0
Dolmetschtechniken für GebärdensprachdolmetscherInnenILV1,01,5
Dolmetschtechniken - Skills TrainingUE3,53,5
Vorübungen zum Dolmetschen und ÜbersetzenUE2,52,5
Qualitative und quantitative Forschungsmethoden
VO
1,0
1,0
Grundlagen der Methodik und Dokumentation
ILV
1,0
1,0
Translationswissenschaften 2ILV2,03,0
Berufspraktikum 3PR
1,5
Reflexives Lernen 3 - PraktikumsreflexionUE1,01,0

Studienplan 4. Semester

Lehrveranstaltung (LV)LV-TypSWSECTS
Sprachkompetenz ÖGS B2 - FestigungUE3,03,0
Sprachkompetenz ÖGS - Fachgebärden 1UE4,54,5
Vorübungen zum Dolmetschen -  VideoübungenUE2,02,0
Arbeiten mit neuen MedienILV1,01,5
VideodolmetschenILV1,01,5
Medizinisches Grundlagenwissen für GebärdensprachdolmetscherInnen 2
ILV3,55,0
Gesundheitsfördernde Hochschule 2UE1,01,0
Situationsadäquates Dolmetschen - spezifische Settings
VO1,01,0
Sprecherziehung und StimmbildungILV2,03,0
Berufsbezogene Rahmenbedingungen für GebärdensprachdolmetscherInnenILV2,03,0
Berufspraktikum 4PR
3,5
Reflexives Lernen 4 - PraktikumsreflexionUE1,01,0

Studienplan 5. Semester

ModuleLV-TypSWSECTS
Dolmetschen ÖGS - Deutsch 1ILV1,52,0
Dolmetschen Deutsch - ÖGS 1ILV1,52,0
Sprachkompetenz ÖGS - Fachgebärden 2UE2,02,0
Community InterpretingILV3,55,0
Settings im BildungsbereichILV2,03,0
Settings im GesundheitsbereichILV2,03,0
Settings im juridischen und politischen BereichILV1,01,5
Forschendes Lernen im Berufsfeld 1 (Bachelorarbeit)SE0,55,0
Demand Control Schema 1VO2,02,0
Berufspraktikum 5PR
2,0
Reflexives Lernen 5 - PraktikumsreflexionUE1,01,0

Studienplan 6. Semester

ModuleLV-TypSWSECTS
Dolmetschen ÖGS - Deutsch 2ILV2,02,5
Dolmetschen Deutsch - ÖGS 2ILV2,02,5
Forschendes Lernen im Berufsfeld 2 (Bachelorarbeit)SE1,08,0
BachelorprüfungBSC1,02,0
Demand Control Schema 2UE1,01,0
Berufspraktikum 6PR
13,0
Reflexives Lernen 6 - PraktikumsreflexionUE1,01,0

Berufspraktikum

Was erwartet Sie im Praktikum?

Die Berufspraktika an externen Praktikumsstellen geben Ihnen bereits während dem Studium die Möglichkeit, den praktischen Berufsalltag von GebärdensprachdolmetscherInnen zu erleben und dabei Ihre Teamfähigkeit sowie organisatorische und koordinatorische Fähigkeiten, welche in der späteren Ausübung der Dolmetschtätigkeit benötigt werden, zu festigen. Zur optimalen Vorbereitung auf das Berufspraktikum an externen Praktikumsstellen wenden Sie Ihr erworbenes Wissen bereits vorab in eigens dafür vorgesehenen Lehrveranstaltungen (Integrierte Lehrveranstaltungen, Laborpraktika, Übungen) praktisch an. Am Beginn Ihrer Praktika lernen Sie die Regeln der inhaltlichen und situativen Vorbereitung auf einzelne Dolmetschaufträge kennen. Im weiteren Verlauf Ihres Studiums werden Sie gezielt an Ihre ersten eigenständigen Dolmetscheinsätze herangeführt.

Dauer und Umfang Ihrer Praktika an externen Praktikumsstellen:
  • 1. Semester/ 1,5 ECTS / 1 Woche
  • 2. Semester/ 1,5 ECTS / 1 Woche
  • 3. Semester/ 1,5 ECTS / 1 Woche
  • 4. Semester/ 3,5 ECTS / 2 Wochen
  • 5. Semester/ 2,0 ECTS / 1,5 Wochen
  • 6. Semester/ 13,0 ECTS / 8 Wochen

Nützen Sie auch die Chance, ein Auslandspraktikum zum Beispiel im Zuge des Programmes Erasmus+ zu absolvieren.

Bewerbung und Aufnahme

Zielgruppe

Welche Interessen und Kompetenzen sollten Sie mitbringen?

Da es sich bei der Gebärdensprache um eine visuell-gestische Sprache handelt, stehen Sie als GebärdensprachdolmetscherIn stets im Fokus der Konversation. Gleichzeitig verlangt eine möglichst reibungslose Kommunikation zwischen den GesprächspartnerInnen jedoch, dass die DolmetscherInnen im Hintergrund bleiben und ihre Tätigkeit auf das Wiedergeben der Kommunikation in der Zielsprache beschränken.

GebärdensprachdolmetscherInnen zeichnen sich daher im Rahmen ihrer späteren beruflichen Tätigkeit durch besondere Kultursensitivität, Gewissenhaftigkeit und Unvoreingenommenheit aus. Teamfähigkeit, Kritik- und Konfliktfähigkeit sowie organisatorische und koordinatorische Fähigkeiten sind ebenfalls Voraussetzung.

Zugangsvoraussetzungen

Welche Voraussetzungen müssen Sie vorweisen?

Nachweis über Gebärdensprach-Kenntnisse auf dem Niveau A1

Neben den hochschulrechtlichen Zugangsvoraussetzungen müssen Sie als BewerberIn für den FH-Bachelor-Studiengang Gebärdensprachdolmetschen über Gebärdensprachkenntnisse auf dem Niveau A1 gemäß dem Europäischen Referenzrahmen (GERS) verfügen. Der Nachweis über Gebärdensprach-Kenntnisse auf dem Niveau A1 ist bei Aufnahme in den Studiengang spätestens bis zum Studienbeginn nachzuweisen. Für BewerberInnen, welche die Kenntnisse noch nicht nachweisen können, bietet der Gehörlosenverband Tirol rechtzeitig bis Studienbeginn entsprechende Kurse an.

Link zur Seite des Gehörlosenverband Tirol

Für ein Studium im FH-Bachelor-Studiengang Gebärdensprachendolmetschen bringen Sie zudem eine der folgenden Voraussetzungen mit:

Allgemeine Hochschulreife
  • Matura einer allgemeinbildenden oder einer berufsbildenden höheren Schule
  • Berufsreifeprüfung in den Fächern Deutsch, Mathematik, lebende Fremdsprache und Fachbereich
  • Gleichwertiges, ausländisches Zeugnis
Studienberechtigungsprüfung

Für den FH-Bachelor-Studiengang Gebärdensprachdolmetschen legen Sie Prüfungen in folgenden Fächern ab:

Einschlägige, berufliche Qualifikationen mit Zusatzprüfungen

Durch den Nachweis von einschlägigen, beruflichen Qualifikationen können Sie mittels Zusatzprüfungen ebenfalls die für das Studium notwendigen Voraussetzungen erfüllen. Zusatzprüfungen müssen jeweils in den Bereichen Deutscher Aufsatz und Englisch 2 abgelegt werden.

Folgende berufsbildende mittlere Schulen stellen eine einschlägige berufliche Qualifikation dar:

  • Diplom im gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege an einer 3jährigen Gesundheits- und Krankenpflegeschule
  • Fachschulen für wirtschaftliche Berufe (mind. 3jährig)
  • Fachschulen für Sozialberufe (mind. 3jährig)
  • Hotelfachschulen (mind. 3jährig)
  • Tourismusfachschulen (mind. 3jährig)

Folgende Lehrberufe stellen eine einschlägige berufliche Qualifikation dar:

Bewerbungsunterlagen

Welche Unterlagen benötigen Sie für die Bewerbung?


Ihre vollständige Bewerbung umfasst folgende Unterlagen:
  • Anmeldeformular
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis
  • ggf. Heiratsurkunde
  • Abschlusszeugnis
Als BewerberInnen mit nichtdeutscher Muttersprache und nichtösterreichischer Matura beachten Sie bitte folgende Besonderheiten:
  • Nachweis Deutsch Level B2
  • Alle Dokumente in deutscher Sprache

Aufnahmeverfahren

Ziel des Verfahrens ist es, durch die Erhebung möglichst vieler studienrelevanter Faktoren die für den Beruf geeignetsten BewerberInnen auszuwählen.

Wie sieht das Aufnahmeverfahren aus?
Das Aufnahmeverfahren besteht aus mehreren Teilen.
1. Evaluierung der schriftlichen Unterlagen

Anhand der eingereichten Unterlagen (Curriculum Vitae, Art und Form der Bewerbung, Bestätigungen über Vorerfahrungen, Berufstätigkeiten, Zeugnisse anderer Bildungseinrichtungen) wird die Erfüllung Ihrer formalen Zugangsvoraussetzungen überprüft.

2. Schriftlicher Eignungstest

Wenn Sie die formalen Zugangskriterien erfüllen, treten Sie im nächsten Schritt zu einer schriftlichen Eignungsprüfung an. Überprüft werden dabei zentrale intellektuelle Fähigkeiten und Fertigkeiten. Die Fragen werden über einen Beamer präsentiert, die Dauer des schriftlichen Eignungstest beträgt etwa eine Stunde.

In Hinblick auf Ihre spätere berufliche Tätigkeit werden folgende Merkmale geprüft:

  • Logisches Denken: z.B.: Zahlenreihen, Schlussfolgerungen, Diagramme
  • Verbale Intelligenz: z.B.: Hör- und Leseverständnis (deutsch und englisch)
  • Konzentrations- und Merkfähigkeit
  • Räumliches Denken
  • Problemlösefähigkeit

Beispiele dazu finden Sie in einschlägiger Literatur zum Thema "Testtraining" bzw. im Internet unter den Begriffen: Studierfähigkeitstest, Intelligenztest, kognitiver Leistungstest. Literaturempfehlung: Hesse/Schrader (2016). Testtraining Logik. Eignungs- und Einstellungstests sicher bestehen. Eichborn Verlag.

Der Test erfordert kein fachspezifisches Wissen.

3. Fachspezifische Eignungsprüfung

Die 90 erstgereihten BewerberInnen werden zur fachspezifischen Eignungsprüfung eingeladen. Dieser studiengangsspezifische Testteil ist auf die im Berufsbild definierten Anforderungen an den Beruf von GebärdensprachdolmetscherInnen zugeschnitten. Folgende ausgewählte Fähigkeiten und Fertigkeiten werden einer Überprüfung unterzogen:

  • Fähigkeit zur visuell-gestischen Kommunikation
  • Adäquate kognitive Verarbeitungsgeschwindigkeit wahrgenommener Sprache (Sehen und Hören)
  • Textkompetenz in Deutsch
4. Aufnahmegespräch

Neben den genannten fachspezifischen Fähigkeiten und Fertigkeiten wird im Rahmen der Eignungsprüfung ein leitfadengestütztes Interview geführt. In diesem Gespräch bekommen Sie die Gelegenheit, ihr Kommunikationstalent zu beweisen und über Fähigkeiten und Kenntnisse zu sprechen, die für den Studienerfolg von Bedeutung sind, insbesondere Ihre persönliche Motivation für das Studium und den angestrebten Beruf. Das Gespräch wird von der Studiengangsleitung, von einer/einem gehörlosen Lehrenden und zumindest von einer/einem weiteren Lehrenden des Studienganges durchgeführt und unabhängig voneinander beurteilt.

Bitte beachten Sie, dass alle aufgenommenen Studierenden für Ihr Studium einen eigenen Laptop benötigen.
Weitere Informationen zur Aufnahme in den Studiengang finden Sie in der Aufnahmeordnung.

Download und Links