Berufsfeldorientierte Projekte 2026: Ergotherapie Studierende gestalten Praxisangebote des Tiroler Gesundheits- und Sozialwesens mit
Praxisnah, kreativ und in enger Zusammenarbeit mit Einrichtungen des Tiroler Gesundheits- und Sozialwesens: Die berufsfeldorientierten Projekte (BOP) des FH-Bachelor-Studiengangs Ergotherapie der fh gesundheit verbinden professionelles Reasoning mit konkreten Fragestellungen aus der Praxis.
Ziel ist es, Studierenden bereits im 2. Semester ihres Studiums projektbasiertes Lernen in Kleingruppen zu aktuellen und praxisrelevanten Themen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich zu ermöglichen und sie in ihrer professionellen Handlungskompetenz, ihrer beruflichen Identität sowie ihren interprofessionellen Kooperationsfähigkeiten zu stärken. Gleichzeitig entstehen gemeinsam mit den Projektpartner:innen innovative Lösungen, die einen nachhaltigen Mehrwert für die Praxis schaffen und regionale Netzwerke stärken.
Im Studienjahr 2026 wurden folgende Projekte umgesetzt:
- Entwicklung einer Toolbox für Jugendliche in Anlehnung an das Model of Occupational Wholeness (MOW) und die WOOP-Methode in Kooperation mit der Heilpädagogischen Familien gGmbH.
- Entwicklung eines Informationsblatts für Hausärzt:innen zur ergotherapeutischen Nachbehandlung des Mallet Fingers in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft für Ergotherapie Tirol (AETT).
- Fotokampagne „Gemeinsam gegen Einsamkeit / Weg(e) aus der Einsamkeit“ in Zusammenarbeit mit der Caritas Tirol zur Sensibilisierung für das Thema soziale Teilhabe durch gemeinsames Tätigsein.
- Entwicklung eines ErgoKompass für Rezeptionsmitarbeiter:innen in Kooperation mit der PKA (Private Krankenanstalt Ges. m. b. H.), um das Wissen über Ergotherapie im Rezeptionsalltag zu erweitern und folglich den Zugang zur Ergotherapie zu erleichtern.
- Entwicklung von Kurzvideos zum Thema „Ergonomie im Studienalltag“ mit praxisnahen Tipps für gesundes Lernen und Arbeiten für Studierende der fh gesundheit.
Diese Projekte zeigen eindrucksvoll, wie aus der Verbindung von Lehre und Praxis innovative Ideen entstehen, die den Beruf der Ergotherapie sichtbar machen und einen konkreten Nutzen für unterschiedliche Zielgruppen schaffen.
Ein herzlicher Dank gilt den Studierenden für ihre Motivation, ihr Engagement und ihre Eigeninitiative sowie den Kooperationspartner:innen, die diese praxisnahen Projekte ermöglichen, unterstützend und damit einen wertvollen Beitrag zur Ausbildung zukünftiger Ergotherapeut:innen leisten.