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Neue Master-Lehrgänge für die Gesundheitsberufe

Gleich fünf neue Master-Lehrgänge bietet die fh gesundheit in Innsbruck im Studienjahr 2019/20 an. Für MedizinerInnen und Angehörige der Gesundheitsberufe startet im März erstmalig in Kooperation mit der UMIT ein MBA im Gesundheitswesen. Der neue Master-Lehrgang Ernährungskommunikation vermittelt unterschiedlichsten Berufsgruppen jene Kompetenzen, die sie zur zielgruppengerechten Aufbereitung von ernährungsrelevanten Forschungserkenntnissen benötigen. Auch das Curriculum des Master-Lehrgangs Klinische Diaetologie wurde überarbeitet und erstrahlt im neuen Glanz.

 

Master of Business Administration im Gesundheitswesen

Ein dichtes Regelwerk an Gesetzen und Verordnungen, eine wachsende Erwartungshaltung seitens der MitarbeiterInnen und der Druck konkurrierender Einrichtungen stellt MedizinerInnen, Angehörige der medizinisch-technischen Dienste, Hebammen und Pflegepersonen im Rahmen ihrer Führungsaufgaben aber auch ihrer Selbstständigkeit laufend vor neue Herausforderungen. Im Rahmen des Master-Lehrgangs lernen die Studierenden unternehmerisch zu denken, Strategien und Ziele zu entwickeln und diese effizient umzusetzen. Ein breites Set an Methoden und Instrumenten aus der Organisationsentwicklung und dem Qualitäts-, Prozess- und Risikomanagement bereitet sie auf ihre Managementrolle vor und unterstützt sie bei der erfolgreichen Umsetzung von Strategien und Projekten sowie bei der Erfüllung gesetzlicher Grundlagen in den verschiedensten Bereichen des Gesundheitswesens.

 

Master-Lehrgang in Ernährungskommunikation

Die Ernährung des Menschen zählt zu den gesellschaftsrelevanten Gesundheitsthemen und ist heutzutage nicht zuletzt auch ein Lifestyle-, Kultur- und Alltagsthema. Professionelle Ernährungskommunikation und Ernährungsbildung können einen wichtigen Beitrag für eine gesunde Gesellschaft leisten, indem sie gesundheits- und ernährungsrelevante Inhalte wissenschaftsbasiert aufarbeiten und zielgruppengerecht kommunizieren. An dieser Herausforderung setzt der neue Master-Lehrgang an und richtet sich dabei an Personen mit unterschiedlichem beruflichen Background. Von Angehörigen der klassischen Gesundheitsberufe, bis hin zu PädagogInnen, PsychologInnen oder auch JournalistInnen sind alle am Thema Ernährung Interessierten angesprochen. Der Lehrgang ist nämlich so konzipiert, dass er auf dem individuellen beruflichen Hintergrund der jeweiligen Studierenden aufbaut und deren Wissen mit Fachkenntnissen im Bereich der Ernährung und Kommunikation kombiniert. Erst dann erfolgen die vertiefenden Inhalte im Rahmen der Module Ernährungskommunikation, Medien und Gesundheitsjournalismus, um nur einige zu nennen. Die Studierenden setzen sich sozusagen mit den heutigen Fragestellungen zur Ernährung des Menschen aus pädagogischer, kommunikativer und medialer Sicht auseinander, um diese adressatengerecht medial aufzubereiten.

 

Master-Lehrgang in Klinischer Diaetologie

Der Master-Lehrgang Klinische Diaetologie lädt hingegen im Beruf stehende DiaetologInnen ein, ihre Kompetenzen im Bereich der Ernährungstherapie zu vertiefen. Neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Ernährungsmedizin erfordern kompetente AnsprechpartnerInnen für hochkomplexe Fragestellungen im Bereich der Intensivmedizin, Onkologie, Geriatrie, aber auch der Psychiatrie und Neurologie.

Auch im Bereich der Gesundheitsförderung und Prophylaxe wird die Diaetologie vermehrt miteingebunden. Um diesen wachsenden Anforderungen gerecht werden zu können, bietet das Masterstudium - ganz im Sinne eines lebenslangen Lernens - eine berufsspezifische Vertiefung an. Mit dem Master-Abschluss und dem damit verbundenen Kompetenzerwerb wird das berufliche Tätigkeitsfeld auf ein wissenschaftliches Niveau gehoben.

 

Master-Lehrgang Suchtarbeit

Abhängigkeitserkrankungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen der heutigen Gesellschaft. Neue psychoaktive Substanzen, Neuro-Enhancement und nicht substanzgebundene Verhaltensweisen, wie Handy- oder Internetsucht, bedeuten zudem auch neue Herausforderungen in der Suchtarbeit. Analog zur wachsenden Anzahl von Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen bzw. Abhängigkeitsgefährdung steigt die Nachfrage nach gut ausgebildeten ExpertInnen, welche die komplexen Zusammenhänge in der Suchtarbeit auch über den Tellerrand ihrer Disziplin hinaus verstehen. Zu diesem Zweck vermittelt der Master-Lehrgang Suchtarbeit fundiertes, evidenzbasiertes Wissen über Entstehung und Verbreitung von Abhängigkeitserkrankungen sowie Theorien und Modelle der Prävention, Betreuung, Beratung und Therapie. Er verleiht einen ausgewogenen Überblick über die biologischen, psychotherapeutischen und sozialpsychologischen Aspekte der Suchtarbeit, die dem Anspruch eines ganzheitliche Zugang zu dieser komplexen Thematik gerecht werden.

 

Master-Lehrgang Suizidologie

Jährlich sterben circa doppelt so viele Menschen durch Suizid wie im Straßenverkehr, bei den unter 40-Jährigen zählt Suizid sogar zu den häufigsten Todesursachen. Die Ausbildung von ExpertInnen der Suizidologie, welche als MultiplikatorInnen auch ihr Umfeld sensibilisieren, ist ein wichtiger Baustein in dem Bestreben, die Todesfälle durch Suizid weiter zu reduzieren. Der neue Master-Lehrgang Suizidologie erweitert das bestehende Fachwissen von SpezialistInnen aus dem medizinischen, psychologischen, psychotherapeutischen, pädagogischen oder sozialen Bereich um die Kerngebiete der Suizidologie, die Krisenintervention und Prävention.

 

Die Master-Lehrgänge dauern zwischen vier und fünf Semester und schließen mit einem Master of Science bzw. Master of Business Administration ab.
Weiterführende Informationen zu den neuen Master-Lehrgängen finden Sie hier.
 
 
 

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