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Evaluierung der integrierten Palliativbetreuung (IPB)

Im Rahmen des „Versorgungsprogramms Hospiz- und Palliativversorgung Tirol“ stellt die Integrierte Palliativbetreuung (IPB) daheim und im Pflegeheim einen eigenständigen Teil dar, um Menschen mit komplexem palliativen Betreuungsbedarf das Sterben zu Hause zu ermöglichen. 

Das Tirol Institut für Qualität im Gesundheitswesen (TiQG) wurde vom Landesinstitut für integrierte Versorgung (LIV) beauftragt, eine Evaluierung der IPB durchzuführen. Vorrangiges Ziel der Evaluierung zur Sicherstellung der Qualität war die Erhebung und Bewertung des strukturellen Aufbaus, der organisatorischen Umsetzung der IPB und damit verbunden das Aufzeigen von Optimierungspotentialen. 

Die Evaluierung wurde von einem internen Forschungsteam bestehend aus dem TiQG und der Pflegeforschung der fhg durchgeführt. Ein zweistufiger Ansatz (mixed methods) wurde anhand einer Fragebogenerhebung und anschließenden, vertiefenden Leitfadeninterviews mit den Stakeholdern umgesetzt. 

Die Ergebnisse zeigen, dass das Versorgungsmodell der IPB von den Stakeholdern sehr gut angenommen und ihm eine Schlüsselrolle für das Sterben zuhause zugeschrieben wird. Sowohl für Patient*innen als auch für deren Angehörige kann mit diesem Angebot wertvolle gemeinsame Lebenszeit mit kompetenter Unterstützung in den eigenen vier Wänden ermöglicht werden.

 

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