ergotherapie
Ergotherapie
studium
berufsbild

Der Fokus ergotherapeutischer Tätigkeit ist die Handlungsfähigkeit des Menschen. Darunter sind all jene Fähigkeiten zu verstehen, die zur Bewältigung von Anforderungen in unterschiedlichen Lebensbereichen notwendig und somit Voraussetzung für die Partizipation in der Gesellschaft sind. ErgotherapeutInnen berücksichtigen in ihrer Arbeit mit KlientInnen in besonderer Weise auch deren Lebensbereiche (Alltag, Beruf/Schule, Freizeit und Erholung) und Umwelt.

In der klientenzentrierten Haltung wird die individuelle Perspektive der PatientIn wert geschätzt.

Ziel der Ergotherapie ist die Verbesserung, Erhaltung oder Erlangung von Handlungsperformanz, um Handlungsrollen in Alltag, Beruf/Schule und Freizeit zufrieden stellend ausführen zu können.

Gesundheitsförderung, Prävention, Therapie, Rehabilitation und wissenschaftliche Erforschung der menschlichen Handlungsperformanz sind Kernaufgaben von ErgotherapeutInnen.

 

 

zielsetzung

Zielsetzung des FH-Bachelor-Studiengangs Ergotherapie in Übereinstimmung mit dem ÖBIG-Curriculum (2005) sind die „fachlich-methodischen Kompetenzen einer Absolventin/eines Absolventen (…)“, die sich „unter anderem in der eigenständigen Bewältigung des ergotherapeutischen Prozesses unter Berücksichtigung der Kriterien/Prinzipien des Clinical Reasoning“ zeigen (ÖBIG, 2005, S. 42). 

Der FH-Bachelor-Studiengang Ergotherapie vermittelt somit jene für die Berufsausübung von ErgotherapeutInnen notwendigen fachlichen Kenntnisse und Fertigkeiten, die in Theorie und Praxis im Rahmen von Lehrveranstaltungen, Selbststudium und Praktika von den Studierenden erworben werden.

 

 

perspektiven

Die ergotherapeutische Tätigkeit kann im Angestelltenverhältnis oder freiberuflich ausgeübt werden.

Ergotherapie kann in sämtlichen Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens angeboten werden, das sind z.B. folgende Einrichtungen:
 

  • Ambulatorien
  • Arbeits- und berufsvorbereitende Einrichtungen
  • Beratungsstellen
  • Betriebe/Arbeitsstellen von KlientInnen
  • Forensische Einrichtungen
  • Forschungseinrichtungen
  • Gemeindenahe Gesundheits- und Sozialeinrichtungen
  • Krankenhäuser
  • Pädagogische Einrichtungen (z.B. Kinderkrippen, Kindergärten, Schulen, Hort/Tagesbetreuung) einschließlich Sonderpädagogische Zentren
  • Seniorenwohn- und pflegeheime
  • Praxen
  • Rehabilitationseinrichtungen
  • Sanatorien
  • Spezialkliniken
     

Folgende medizinische Fachbereiche sind typische Tätigkeitsbereiche: Arbeitsmedizin, Chirurgie, Geriatrie, Innere Medizin, Neurologie, Onkologie, Orthopädie, Pädiatrie, Präventivmedizin, Psychiatrie, Traumatologie.

Darüber hinaus können ErgotherapeutInnen verschiedene Positionen ausfüllen wie
 

  • Beratungsfunktion in der Prävention und Gesundheitsförderung und für barrierefreies Wohnen und Bauen
  • Leitung von sozialen und therapeutischen Teams und Einrichtungen
  • Case Management
  • Lehrende und leitende Funktion an FH-Studiengängen und bei fachspezifischen Aus-, Fort- und Weiterbildungsprogrammen
  • Forschungstätigkeit und Projektentwicklung
  • Berufspolitische Funktionen

 

 

kompetenzen

Die große Vielfalt an beruflichen Tätigkeitsfeldern setzt eine breite Basis an Fähigkeiten voraus.

ErgotherapeutInnen tragen bei ihrer Tätigkeit ein großes Maß an Verantwortung, da die Planung, Anpassung, Durchführung und Evaluation der Therapie eigenverantwortlich durchgeführt wird.

Laut FH-MTD-Ausbildungsverordnung (BGBl. Nr. 2/2006) sind fachlich-methodische Kompetenzen, sozialkommunikative Kompetenzen und Selbstkompetenzen und wissenschaftliche Kompetenzen zu erwerben.
 

  • Fachlich-methodische Kompetenzen: „Die Absolventen oder Absolventinnen haben Kompetenzen zur eigenverantwortlichen Durchführung der Ergotherapie gemäß § 2 Abs. 5 MTD-Gesetz erworben. Die Absolventen oder Absolventinnen haben gelernt, ergotherapeutische Kenntnisse und Fertigkeiten mit medizinischen Kenntnissen sowie Kenntnissen aus anderen relevanten Disziplinen zum eigenverantwortlichen ergotherapeutischen Handeln zu verknüpfen. Mit Abschluss der Ausbildung haben sie eine berufsethische Haltung entwickelt, die ihr Tun und Handeln im medizinischen und gesellschaftlichen Kontext leitet.“
  • Sozialkommunikative Kompetenzen und Selbstkompetenzen:Die Absolventen oder Absolventinnen haben Kompetenzen wie insbesondere Kommunikationsfähigkeit, Kritikfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Rollendistanz, Frustrationstoleranz, Selbstbestimmungsfähigkeit, Selbstreflexionsfähigkeit, Gestaltungs- und Mitbestimmungsfähigkeit, Teamfähigkeit und professionelles Selbstverständnis für die Berufsausübung erworben.“
  • Wissenschaftlicher Kompetenzen: „Die Absolventen oder Absolventinnen haben Kompetenzen erworben, um Forschungsprozesse nachzuvollziehen und zu planen.“

 

 

studieninhalte

Das Studium besteht aus Modulen, denen je nach thematischem Schwerpunkt entsprechende Lehrveranstaltungen zugeordnet sind. Die Modularisierung des Curriculums für den FH-Bachelor-Studiengang Ergotherapie erfolgte im Hinblick auf die Empfehlungen der nationalen Bologna Follow-up Gruppe. Als Grundwert für ein Modul wurden 5 ECTS vergeben. Daraus ergeben sich insgesamt 26 Module (135 ECTS). Für das Berufspraktikum in den Arbeitsfeldern der Ergotherapie wurden 45 ECTS vergeben (entsprechend den Vorgaben des WFOT (2005) und der FH-MTD-AV (2006)).

Die einzelnen Semester haben folgende inhaltliche Schwerpunkte:
 

  • 1. Semester: Einführung in das Studium, ergotherapeutische Grundlagen, Human- und sozialwissenschaftliche  Kenntnisse inkl. medizinisch-biologischer Grundlagen, Grundlagen zu Forschung und Entwicklung.
  • 2. Semester: Erweiterung ergotherapeutischer Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten (Aktivität als ergotherapeutisches Mittel, ergotherapeutischer Prozess, Assessment, Berufsfeldorientiertes Projekt zur Verknüpfung theoretischer Kenntnisse mit praktischen Erfahrungen), weitere Ergotherapie-relevante Kenntnisse aus den Human- und Sozialwissenschaften sowie im Speziellen zu Körperfunktionen und –strukturen, deren Schädigung und Auswirkungen auf Aktivität und Partizipation.
  • 3. Semester: Ergotherapeutischer Prozess mit dem Fokus auf psychosoziale, sensomotorische, kognitive und biomechanische Fähigkeitskomponenten, weitere Ergotherapie-relevante Kenntnisse zu Körperfunktionen und –strukturen, deren Schädigung und Auswirkungen auf Aktivität und Partizipation.
  • 4. Semester: Berufspraktikum, Professionelles Reasoning und Verhalten, Kontext der professionellen Praxis, fachlich-methodische Vertiefung im Sinne übergreifender Therapiekonzepte und –methoden, Bachelorarbeit 1.
  • 5. Semester: Berufspraktika, Professionalisierung ergotherapeutischer Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, Bachelorarbeit 2 (Vorbereitung)
  • 6. Semester: Berufspraktikum, Professionelles Reasoning und Verhalten, Abschluss der Bachelorarbeit 2, Professionalisierung ergotherapeutischer Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, Reflexion, Evaluation und Abschluss der Ausbildung.
     

Aus diesen gesetzlichen Vorgaben ergeben sich die Inhalte des FH-Bachelor-Studienganges Ergotherapie, welche im Curriculum des Studienganges festgelegt sind (vgl. Curriculum).

 

 

berufspraktikum

Ziel des Berufspraktikums ist, Selbstverantwortung, Eigeninitiative, Teamfähigkeit sowie Selbstorganisation zu fördern und das in den Lehrveranstaltungen erworbene Wissen in die Praxis umzusetzen. Mit dem Praktikum erfolgt zum einen eine Wissensvertiefung in verschiedenen therapeutischen Feldern, zum anderen die Auseinandersetzung mit neuen inhaltlichen, organisatorischen und sozialen Anforderungen.

Die Betreuung und Anleitung eines Studierenden im Berufspraktikum erfolgt durch eine ErgotherapeutIn der Praktikumsstelle in Kooperation mit einer/einem Lehrenden des FH-Studiengangs. Diese/r unterstützt den Lernprozess und informiert sich über den Verlauf durch regelmäßigen Kontakt mit der Praktikumsstelle.

Um einen optimalen Lernprozess zu erreichen und nach FH-MTD-Ausbildungsverordnung eine koordinierte, verschränkte und ineinander greifende Vermittlung theoretischer und praktischer Ausbildungsinhalte zu gewähren, finden begleitend zu den Berufspraktika klinische Übungen durch Lehrende des FH-Studienganges statt.

 

 

prüfungen

Die Art der Leistungsbeurteilung wird für jede Lehrveranstaltung definiert und zu Beginn der Lehrveranstaltung durch die Leitung der Lehrveranstaltung bekannt gegeben. Wenn im Studienplan nicht anders festgelegt, gilt für die Bewertung grundsätzlich die fünfstellige Notenskala des österreichischen Schulsystems. Leistungsnachweise werden als Einzel- oder Gruppenarbeiten in Lehrveranstaltungen oder Modulen erbracht. Formen der Leistungsnachweise sind insbesondere:

  • schriftliche oder mündliche Prüfungen
  • schriftliche Arbeiten (Berichte, Seminar-, Bachelorarbeiten)
  • Projektarbeiten
  • Präsentationen

In der Prüfungsordnung des FH-Bachelor-Studienganges sind die Prüfungsmodalitäten (Inhalte, Methoden, Beurteilungskriterien) und Wiederholungsmöglichkeiten von Lehrveranstaltungen und Bachelorprüfungen geregelt, ebenso die Termine und Fristen von Prüfungen und Wiederholungsprüfungen.

 

 

anrechnung

Im Sinne der Durchlässigkeit im Bildungssystem ist die Anerkennung von Vorkenntnissen möglich wobei das Prinzip der lehrveranstaltungsbezogenen Anerkennung gilt.

Auf Antrag der oder des Studierenden wird die Gleichwertigkeit der erworbenen Kenntnisse mit dem Anforderungsprofil hinsichtlich Inhalt und Umfang der zu erlassenden Lehrveranstaltungen festgestellt. Bei Feststellung der Gleichwertigkeit werden positiv absolvierte Prüfungen anerkannt. Eine Wissensüberprüfung ist in diesen Fällen nicht vorgesehen. Besondere Kenntnisse bzw. Erfahrungen aus der beruflichen Praxis können in Bezug auf die Anrechnung von Lehrveranstaltungen bzw. des Berufspraktikums berücksichtigt werden.

Zur Sicherstellung der Gleichwertigkeit erfolgt die Überprüfung der eingereichten Nachweise (Zeugnisse, Bescheinigungen, etc.) durch die Studiengangsleitung in Absprache mit der/dem Lehrenden der entsprechenden Lehrveranstaltung(en).

 

 

bewerbung
zielgruppe

BewerberInnen für den FH-Bachelor-Studiengang Ergotherapie erfüllen folgende Voraussetzungen

  • hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein
  • hohe soziale Kompetenz
  • manuelles Geschick
  • körperliche und psychische Stabilität
  • Einfühlungsvermögen und Beobachtungsgabe
  • zur Erfüllung der Berufspflichten erforderliche berufsspezifische gesundheitliche Eignung lt. FH-MTD-Ausbildungsverordnung

 

 

zugangsvoraussetzungen

Die allgemeinen Zugangsvoraussetzungen zum FH-Bachelor-Studiengang sind durch das Fachhochschul-Studiengesetz FHStG BGBl. Nr. 340/1993 i.d.g.F. und durch die FH-MTD-Ausbildungsverordnung BGBl. II Nr. 1/2006 i.d.g.F. geregelt.

Es werden BewerberInnen mit einer der folgenden Zugangsvoraussetzungen zugelassen:

Allgemeine Universitätsreife

Inländisches Reifeprüfungszeugnis oder ausländisches Zeugnis, wenn mit diesem Zeugnis im Ausstellungsland die allgemeinen Voraussetzungen zu einem Hochschulbesuch der dem beabsichtigten Studiengang entsprechenden Richtung gegeben sind. Die allgemeine Universitätsreife ist durch eine der folgenden Urkunden nachzuweisen (vgl. UOG, § 64):

  • österreichisches Reifezeugnis
  • ausländisches Zeugnis, das einem dieser österreichischen Zeugnisse auf Grund einer völkerrechtlichen Vereinbarung oder auf Grund einer Nostrifikation (...) gleichwertig ist
  • Urkunde über den Abschluss eines mindestens dreijährigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung
  • Urkunde über den Abschluss eines mindestens dreijährigen Lehrganges universitären Charakters

 

Studienberechtigungsprüfung

Die fh gesundheit bietet keine Studienberechtigungsprüfungen an, bitte wenden Sie sich dafür an eine Universität.

 

Informationen zur Studienberechtigungsprüfungen finden Sie hier 

 

 

Berufsreifeprüfung in den Fächern
(laut dem Bundesgesetz über die Berufsreifeprüfung BGBl. I Nr. 68/1997 idgF)

  • Deutsch
  • Lebende Fremdsprache
  • Mathematik
  • Fachbereich

 

Relevante einschlägige berufliche Qualifikationen

Ausgewählte Berufsgruppen wenn sie bis Studienbeginn Zusatzprüfungen nachweisen, die sich an den Pflichtfächern der Studienberechtigungsprüfung orientieren.

 

FAQs
 
Berechtigt die deutsche Fachhochschulreife zur Bewerbung am FH-Bachelor-Studiengang?

Die deutsche Fachhochschulreife gilt nur dann als Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen zu einem österreichischen FH-Studiengang, wenn sie auch eine facheinschlägige berufliche Qualifikation (siehe „Ausgewählte Berufsgruppen“) vermittelt. Nur mit dem Nachweis der Erbringung dieser Voraussetzung kann die deutsche Fachhochschulreife der facheinschlägigen beruflichen Qualifikation gemäß FHStG § 4 Abs. 4 gleich gesetzt werden.

 

 

 

 

bewerbungsunterlagen
  • Anmeldeformular inkl. aufgeklebtem Foto, vollständig ausgefüllt und unterschrieben 
  • Tabellarischer Lebenslauf, persönlich unterschrieben 
  • Geburtsurkunde und Staatsbürgerschaftsnachweis, ggf. Heiratsurkunde (jeweils eine Kopie) 
  • Zeugnis (Kopie), das gemäß Zugangsvoraussetzungen zum Studium berechtigt
  • Bei noch laufender Ausbildung, sind Zeugnisse über Zwischenabschlüsse beizulegen (Kopie) z.B. Semesterzeugnis, Teilprüfungszeugnisse, Bestätigung der Schule/Institution
  • BewerberInnen mit nicht-deutscher Muttersprache und nicht-österreichischer Matura: Nachweis Deutsch Level B2 
  • Alle Dokumente in deutscher Sprache (Dokumente anderer Sprachen in beglaubigter Übersetzung) 

 

Bitte senden Sie Ihre vollständige und aussagekräftige Bewerbung (bitte keine Originaldokumente und ohne Bewerbungsmappen) an:


fhg – Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH
Studien-Service-Center
Innrain 98
6020 Innsbruck
Austria

Unvollständige Bewerbungen können leider nicht berücksichtigt werden. Weiters möchten wir Sie informieren, dass Bewerbungsunterlagen nicht retourniert werden können. Wir bitten um Ihr Verständnis!

aufnahmeverfahren

Die BewerberInnen für den FH-Bachelor-Studiengang Ergotherapie haben sich einem mehrstufigen Aufnahmeverfahren zu unterziehen, dessen Durchführung der Studiengangsleitung obliegt. Folgende Kriterien sind entscheidend in der Reihung der Aufnahme:

 

Schriftlicher Eignungstest

Zur Teilnahme am schriftlichen Eignungstest werden alle BewerberInnen zugelassen, die sich für den FH-Bachelor-Studiengang Ergotherapie ordnungsgemäß beworben haben und die formalen Zugangskriterien erfüllen.

 

Die Fragen zum schriftlichen Eignungstest werden nicht mehr in ausgedruckter Form zur Verfügung gestellt, sondern über einen Beamer präsentiert.

 

In Hinblick auf die spätere berufliche Tätigkeit werden in diesem Test (ca. 1 Stunde) folgende Merkmale geprüft:

  • Logisches Denken: z.B.: Zahlenreihen, Schlussfolgerungen, Diagramme
  • Verbale Intelligenz: z.B.: Hör- und Leseverständnis (deutsch und englisch)
  • Konzentrations- und Merkfähigkeit
  • Räumliches Denken
  • Problemlösefähigkeit
  • Selbstwirksamkeitserwartung

Beispiele dazu finden Sie in einschlägiger Literatur zum Thema „Testtraining“ bzw. im Internet unter den Begriffen: Studierfähigkeitstest, Intelligenztest, kognitiver Leistungstest. (z.B. Hesse/Schrader (2006) Testtraining Logik. Eignungs- und Einstellungstests sicher bestehen. Eichborn Verlag)

  • Hinweis: der Test erfordert kein fachspezifisches Wissen

 

Evaluierung der schriftlichen Unterlagen

Biografie (Curriculum Vitae, Art/Form der Bewerbung, Bestätigungen über Vorerfahrungen, Berufstätigkeiten, Zeugnisse anderer Bildungseinrichtungen)

 


Aufnahmegespräch

Das Aufnahmegespräch wird als leitfadengestütztes Interview geführt. In diesem Gespräch hat die BewerberIn Gelegenheit, Fähigkeiten und Kenntnisse darzulegen, die für den Studienerfolg von Bedeutung sind.

Praktische Aufgabenstellung

Dieser Teil besteht aus der Durchführung einer berufsorientierten, praktischen Aufgabe.

 

 

 

Nach Aufnahme in den FH-Bachelor-Studiengang sind folgende Dokumente nachzureichen:

 

Zum Schutz der Ihnen anvertrauten PatientInnen bzw. KlientInnen und zu Ihrem eigenen Schutz sind vor Beginn der Ausbildung Impfungen für folgende Infektionskrankheiten nachzuweisen:

  • Masern, Mumps, Röteln (MMR) - bis zum 45. Lebensjahr werden diese Impfungen kostenlos in den Bezirkshauptmannschaften, im Gesundheitsamt der Stadt Innsbruck sowie in der Landessanitätsdirektion durchgeführt
  • Varicellen (V/C)
  • Hepatitis B

Impfempfehlung des Bundesministerium für Gesundheit für das Gesundheitspersonal in Österreich.

 

Zur Feststellung der Eignung der BewerberInnen für das studienrelevante Berufsfeld wird der § 4 der FH-MTD-AV (BGBl. Nr. 2/2006) zu Grunde gelegt. Voraussetzung für die Aufnahme in den FH-Bachelor-Studiengang Ergotherapie ist die für die Berufsausübung erforderliche berufsspezifische und gesundheitliche Eignung. Daher haben die BewerberInnen folgende Unterlagen nach positiv abgeschlossenem Aufnahmeverfahren beizubringen:

  • ärztliches Attest zum Nachweis der körperlichen, geistigen und gesundheitlichen Eignung (nach erfolgter Aufnahme)
  • Impfnachweis für die Infektionserkrankungen Masern, Mumps, Röteln (MMR), Varicellen (V/C), Hepatitis B
  • Strafregisterbescheinigung zum Nachweis der Unbescholtenheit (nach erfolgter Aufnahme)
  • Nachweis über einen 16-stündigen Erste-Hilfe-Kurs inklusive praktischer Übungen innerhalb des letzten Jahres (nach erfolgter Aufnahme). Für Studierende ohne diesen Nachweis bietet die fh gesundheit einen Vorbereitungskurs in Form eines Wochenendblockseminars im ersten Semester an.
  • beglaubigte Kopie des Abschlusszeugnisses, das zum Studium berechtigt

 

Vor Studienbeginn wird zwischen der fh gesundheit und der/dem Studierenden ein Ausbildungsvertrag abgeschlossen, der das Ausbildungsverhältnis zwischen der/dem Studierenden und der fh gesundheit regelt. 

 

 Weitere Informationen zur Aufnahme in den Studiengang finden Sie in der Aufnahmeordnung.

 

 

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Infobox
Abschluss
Bachelor of Science in Health Studies (BSc)
Studiendauer
6 Semester
Studienart
Vollzeit
ECTS
180
Studienplätze
24 pro Aufnahme
Aufnahmerhythmus
jährlich
 
Infobox
Studiengebühr
€ 363,36 pro Semester
Sachmittelbeitrag
115,- (ab 01.10.2017)
 
Termine
Bewerbungszeit
abgelaufen
Schriftlicher Aufnahmetest
24.02.2018
Studienbeginn
01.10.2018
Kontakt
Studiengangsleiterin
Mag.a Dr.in Ursula Costa
Büro  4. Stock/Raum 423
T +43 512 5322-76741
E ursula.costa@fhg-tirol.ac.at
 
Studien-Service Center
Beate Tholema
Büro 3. Stock/Raum 326
T +43 512 5322-76710
F +43 512 5322-6776710
E beate.tholema@fhg-tirol.ac.at