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Neu: Master-Lehrgang Rehabilitation von Multisystemerkrankungen: Schwerpunkt LongCOVID

Die fh gesundheit hat für das kommende Studienjahr ein neues Master-Programm für die Angehörigen der therapeutischen Berufe und ÄrztInnen entwickelt. Erstmalig startet der fünfsemestrige Master-Lehrgang „Rehabilitation von Multisystemerkrankungen mit dem Schwerpunkt auf LongCOVID“. Der Studienstart ist mit Herbst 2022 geplant.

Anlass für die Entwicklung dieses interprofessionellen Master-Programms sind die vielen Erkrankten der COVID-19 Pandemie, welche immer noch unter massiven Beeinträchtigungen in ihren Aktivitäten und im Alltag leiden. Dabei gibt es noch viele weitere Erkrankungen, wie beispielsweise Diabetes, welche sich auf mehrere Organsysteme – so genannte Multisystemerkrankungen – auswirken und ein komplexes Behandlungskonzept erfordern. Und genau dort soll der Master-Lehrgang der fh gesundheit ansetzen und insbesondere auf „Rehabilitation“ spezialisierte ÄrztInnen, ErgotherapeutInnen und PhysiotherapeutInnen ansprechen.

Ziel des Master-Lehrgangs ist es, die Berufsgruppen im Bereich der interprofessionellen Rehabilitation mit jenen Kompetenzen auszustatten und zu stärken, welche diese in der effizienten, professionellen und evidenz-basierten Behandlung und Begleitung von PatientInnen benötigen. Besondere Schwerpunkte werden dabei auf die Vertiefung der Infektiologie und Pathophysiologie potentiell betroffener Organsysteme gelegt. Vielmehr geht es im Lehrgang jedoch darum, körperliche und kognitive Fehlfunktionen und deren Ursachen zu erkennen, die Wechselwirkungen zu verstehen und vertiefende Untersuchungs- und Behandlungstechniken zu erlernen, die laufend im eigenen praktischen Umfeld angewendet werden. Dabei wird auch nicht auf die Rolle der PatientInnen vergessen, denn diese haben durch ihre aktive Beteiligung einen großen Einfluss darauf, wie gut ihre Behandlung auch wirkt.

Die AbsolventInnen des Lehrgangs sind grundsätzlich im Rahmen ihrer Grundprofession freiberuflich oder in öffentlichen und privaten Einrichtungen des Gesundheitswesens tätig. Besonders gefragt sind sie jedoch in stationären und ambulanten Reha-Einrichtungen. Basierend auf der Vertiefung ihrer wissenschaftlichen Kompetenzen können sie aber auch im Forschungsbereich tätig sein.

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