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Zwischen den Tiroler Bergen den Horizont erweitern

Paul Hilger wird voraussichtlich nicht Ergotherapeut, trotzdem verbrachte er das Wintersemester 2017/18 an der fh gesundheit im FH-Bachelor-Studiengang Ergotherapie. Wir haben den angehenden Physiotherapeuten gefragt, mit welcher Motivation er nach Innsbruck kam und warum gerade in die Ergotherapie.

Paul, Sie verbrachten Ihr freiwilliges Auslandssemester an der fh gesundheit im Studiengang Ergotherapie. Woher kommen Sie?
Paul: Mein Name ist Hilger Paul, ich komme aus Luxemburg und studiere derzeit im dritten Jahr Physiotherapie an der Fontys University of Applied Sciences in Eindhoven in Holland. 
 
Was hat Sie motiviert, für ein Semester ins Ausland zu gehen?
Paul: Ich endschied mich für ein Auslandssemester, um mal eine andere Ausbildungseinrichtung zu sehen als die gewohnte. Neue Lernmethoden entdecken, andere Mit-Studierende haben und vor allem etwas über Ergotherapie lernen, um dies mit meinem Beruf als Physiotherapeut ergänzen zu können. Denn ich bin der Meinung, dass man nicht nur in seinem eigenen Bereich lernen, sondern sich auch für Neues interessieren und seinen Horizont erweitern soll. Ich bin in das dritte Semester eingestiegen und das war eine gute Entscheidung für mich, obwohl es anfangs ein bisschen schwierig für mich war, um mich in das Thema einzuarbeiten und alles zu verstehen, denn viel ergotherapeutisches Basiswissen wird im ersten Ausbildungsjahr unterrichtet. Aber mit meinem Vorwissen aus der Physiotherapie hatte ich eine gute Basis und ich glaube, ich konnte schnell gut dabei sein.
 
Blicken Sie auf ein Highlight zurück?
Paul: Mein persönliches Highlight des Semesters war die letzte Woche. Da hatten wir Schienenkurs. Uns wurde beigebracht, wie man verschiedenste Schienen anfertigt, zu welchem Zweck welche Art und Material von Schiene besser geeignet sei. Es wurde eine Woche lang nur an den verschiedensten Schienen gearbeitet. Das ist vielleicht nicht das, was mich am meisten in meinem Beruf als Physiotherapeut weiter bringt, doch es hat einen Haufen Spaß gemacht. Ich glaube generell, dass ich jetzt besser weiß, was die Ergos eigentlich machen und worauf sie hinarbeiten in ihrer Therapie. Das Wissen wird mir später im Zusammenarbeiten mit den Patienten behilflich sein.
 
Und warum haben Sie dafür gerade Innsbruck und die fh gesundheit ausgewählt?
Paul: Wegen der Lage der Stadt wollte ich immer schon einmal längere Zeit hier verbringen. Ich hatte einen Kollegen im Studiengang Ergotherapie, der im ersten Jahr studierte und nachdem ich gutes Feedback von ihm bekommen hatte, war die Entscheidung ziemlich schnell getroffen. Ich wusste über Innsbruck nur, dass es eine kleine Stadt zwischen den Bergen ist und das genügte mir völlig. Hier könnte ich mich neben dem Lernen mit Klettern, Laufen, Wandern und Snowboarden austoben.
 
Es scheint, Sie konnten sich schnell in Innsbruck einleben?
Paul:  Ja schon. Ich kam in eine Klasse von 27 Studierenden. Durch den Umstand, dass es eine recht kleine Klasse war und alle sehr offen waren, wurde ich sehr gut in die Gruppe integriert. Dadurch fühlte ich mich schnell sehr wohl in dem neuen Umfeld und das erleichterte auch das Arbeiten während stressiger Prüfungswochen. Privat haben mir die Freizeitmöglichkeiten, die die Stadt bietet, am besten gefallen. Ich habe viel Sport getrieben und viele nette Menschen, die dieselben Leidenschaften mit mir teilen, getroffen. Es war eine gute Zeit.

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